Der Google Friedhof

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Google hat in den letzten Jahren einige Dienste auf den Markt gebracht und viele davon auch wieder eingestellt. Nun gibt es eine neue Übersicht.

Bei Google läuft es in etwa so ab: Ein Mitarbeiter hat eine Idee, alternativ kann es auch ein kleines Team sein. Projekte wie Gmail und Co werden dann auch gerne mal nebenbei entwickelt. Dann bringt man sie auf den Markt und schaut, ob sie ankommen. Und wenn es nicht die Größe von einem Gmail erreicht, dann wird bei Google ein Projekt auch mal ganz schnell wieder eingestellt.

Haben wir in der Vergangenheit schon oft gesehen und das jüngste Beispiel ist Google+. Ein anderes aktuelles Beispiel: Google Inbox. Vielleicht von nicht vielen genutzt, aber von den Nutzern teilweise geliebt. Eines der prominentesten Beispiele ist auch der Google Reader gewesen. Entweder es skaliert auf einer Milliarden-Ebene, oder es läuft Gefahr von Google eingestellt zu werden.

Neue Seite: Killed by Google

Eine neue Seite hat die Produkte von Google aufgelistet, sie nennt sich Killed by Google. Dort sind jedoch auch Produkte wie das Pixel C oder Pixel (XL) gelistet, da diese ja nun auch eingestellt wurden. Was bei Hardware normal ist.

(Eine ähnliche Seite gibt es übrigens schon länger, nur nicht so schön)

Was ich bei dieser Liste mal wieder erstaunlich finde: Die Zahl der Messenger, welche Google in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat. Google hat unglaublich viele Versuche gestartet und mal in Google+, mal hier und mal da einen Messenger eingebaut. Alle wurden am Ende irgendwann eingestellt.

Von nun an setzt man übrigens auf RCS.

Es ist wichtig, dass man sich früh genug von einem Produkt trennt, wenn es mal nicht mehr performt. Keine Frage. Aber in meinem Kopf herrscht mittlerweile auch so ein bisschen das Gefühl, dass ich aus diesem Grund immer seltener auf einen Dienst von Google vertraue. Was ist, wenn Google unzufrieden ist?

Aktuelles Beispiel: Ich setze auf den Google Assistant. Google pusht den Dienst und die Hardware massiv. Aber was, wenn es nicht klappt und man nicht so groß wie Amazon mit Alexa wird? Was, wenn nur eine kleine Nutzergruppe bleibt? Stellt man den Dienst dann wie Google+ einfach ein?

Doch das ist ein anderes Thema, die Seite „Killed by Google“ hat es bei mir aber mal wieder ins Gedächtnis gerufen. Google hat bei vielen Diensten kein langes Durchhaltevermögen bewiesen. Auch bei Diensten, die am Anfang sehr populär waren. Mal schauen, welcher Dienst 2019 nicht überleben wird.

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