Google Hangouts lebt weiter, aber es ist kompliziert

Google Hangouts wird eingestellt. Das stimmt soweit. Aber irgendwie auch nicht. Die Sache ist ein bisschen komplizierter als man denken mag.

Vor ein paar Tagen wurde bekannt: Google Hangouts wird eingestellt. 2019 wird man es wohl noch nutzen können, doch 2020 ist dann Schluss. Es war von der Version für normale Konsumenten die Rede. Doch so einfach ist es nicht.

Es scheint zu stimmen, Google Hangouts wird eingestellt. Intern sei zwar noch nicht klar wann, aber das Ende vom „klassischen“ Hangouts steht an. Doch die Plattform selbst lebt weiter und zwar als Hangouts Chat und Meet.

Das sind die beiden Dienste für Nutzer der G Suite. Die sollen aber in Zukunft dann auch den normalen Nutzern zur Verfügung stehen. Heißt also: Aus dem normalen Chat werden dann Chat und Meet von der G Suite für alle.

Google: Das Chaos bei den Diensten

Ganz ehrlich: Das ist alles komplett verwirrend bei Google und alles andere als nutzerfreundlich. Mal wieder einen Dienst beendet, dann kommt eine neue Version, dann werden Versionen zusammengelegt, dann kommt eine weitere Anwendung für Chats. Es fehlt Google an Struktur.

Eine Chat-App für die Nutzer. Punkt. Dazu noch eine Erweiterung oder ein eigener Dienst für Business-Nutzer. Zwei Produkte, beide Ausbauen und für die jeweilige Zielgruppe anpassen und klar benennen. Wegen mir Google Chat und Google Business Chat. Jeder wüsste was Sache ist.

Und was noch viel wichtiger ist: Man müsste als Nutzer nicht ständig Angst haben, dass ein Dienst dann doch mal wieder eingestellt und eine neue Lösung gesucht wird. Wir waren mal bei Hangouts als Chat-Lösung für mobiFlip, aber ganz ehrlich: Bei diesem Chaos würde ich nicht zurück wechseln wollen.

Um es aber noch mal kurz verständlich zu machen: Solltet ihr Hangouts nutzen, dann werdet ihr das wohl auch in Zukunft weiter nutzen können. Ab 2019 oder 2020 aber womöglich unter einem neuen Namen.

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