Google: Larry Page und Sergey Brin verkaufen Aktien für 3,86 Milliarden Euro

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Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin haben aktuell bekannt gegeben, dass sie über die nächsten zwei Jahre hinweg Aktien für umgerechnet 3,86 Milliarden Euro verkaufen wollen.

Das geht aus einer Meldung an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hervor. Demnach habe man beschlossen, über den Zeitraum von zwei Jahren Aktien im Wert von 4,4 Milliarden US-Dollar (umgerechnet wären das die erwähnten 3,86 Miliarden Euro) zu verkaufen. Aus jener Meldung geht darüber hinaus ebenfalls hervor, dass sie keine Kontrolle über den Verkauf dieser Aktien haben werden, um den Verdacht zu vermeiden, dass sie die Aktien aufgrund von Insiderwissen verkaufen.

Zwar werden Page und Brin hierdurch eine ganze Menge Geld einnehmen, allerdings kaum Stimmrechtsanteile einbüßen. Von zuvor 54,6 Prozent wird ihr Anteil lediglich auf 52 Prozent sinken, was vor allem in der geringen Menge der geplanten Aktienverkäufe begründet wird. Insgesamt sollen zwei Millionen Anteilsscheine verkauft werden, die den Klassen B und C angehören.

Beim Börsengang im Jahre 2004 bekamen die beiden Aktien der Klasse B. Jede dieser Aktien garantierte ihnen zehn Mal mehr Stimmen, als eine herkömmliche Aktie der Klasse A. Im weiteren Verlauf wurden später noch Aktien der Klasse C eingeführt, die komplett ohne Stimmrecht daherkommen. Obwohl Page und Brin zuletzt nur noch einen Kapitalanteil von 13,1 Prozent hielten, war es ihnen so möglich, die Kontrolle über Google zu behalten.

Für den anstehenden Aktienverkauf sollten eigentlich ausschließlich Aktien der Klasse C verkauft werden. Aufgrund einer Klage mit anschließendem Vergleich wurde seitens der Anleger jedoch erzwungen, dass auch Aktien der Klasse B in den Verkauf gegeben werden. Dass die Stimmrechtsanteile trotzdem nur gering sinken werden, liegt wiederum aber daran, dass die Klasse-B-Aktien beim Verkauf in handelsübliche Klasse-A-Aktien mit je einem Stimmrecht umgewandelt werden.

Quelle SEC via FAZ SmartDroid

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