Google testet Braswell-Prozessoren für kommende Chromebooks

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Intels kommender Braswell-Chip Pentium N3700 könnte in kommenden Chromebooks zum Einsatz kommen – zumindest testet Google diesen aktuell auf Herz und Nieren.

Intels neue Atom-Generation mit dem Codenamen „Braswell“ dürfte voraussichtlich den Bay-Trail-M-basierten Pentium N3540 ersetzen. Bei diesem Prozessor handelt es sich um einen 14 nm Quad-Core mit 1,6 GHz Taktung und einer maximalen Taktung von 2,4 GHz. Im Vergleich zum N3540 ist die Taktung also geringer, denn dieser arbeitete mit 2,16 GHz bzw. 2,66 GHz. Insgesamt dürfte die kommende Braswell-Generation also noch einmal deutlich energiesparender sein (weitere Informationen zum neuen Braswell-Chip könnt ihr übrigens bei Fudzilla nachlesen).

Nun macht der kommende Pentium-Prozessor auf dem Papier natürlich einen ausgezeichneten Eindruck für eine Nutzung in günstigeren Notebooks, denn eine idealerweise nicht beeinträchtigte Performance dieser Prozessoren der Atom-Familie mit geringerem Akkuverbrach ist natürlich mehr als interessant. Das wiederum ist auch der Grund dafür, dass man den Chip aktuell bei Google testet, um zu eruieren, ob dieser für den Einsatz in kommenden Chromebooks geeignet sei.

Abgesehen davon, dass Google den Prozessor derzeit auf einer Board-Plattform namens „Strago“ (benannt nach einem Charakter aus Final Fantasy VI) testet, sind noch keine weiteren Informationen bekannt. Intel plant die Verfügbarkeit des Chips nach mehreren Verschiebungen jedenfalls auf das dritte Quartal dieses Jahres, sodass neue Chromebooks ungefähr ab diesem Zeitraum mit dem neuen Prozessor verfügbar sein könnten.

Inwiefern der Braswell-Prozessor Auswirkungen auf Performance, Akkuverbrauch und Preisentwicklung der Geräte hat, bleibt natürlich abzuwarten – allerdings glaube ich durchaus, dass es ab Q3 noch einmal spannend im Chromebook-Bereich werden könnte.

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