Google vermeidet wiederholt legal Milliarden Steuern

Der amerikanische Konzern Google hat auch 2016 scheinbar wieder alle Möglichkeiten ausgereizt, seine Steuerlast zu minimieren. Mittel zum Zweck sind legale Konstrukte bei der Briefkastenfirmen in Steueroasen eine Rolle spielen.

Laut einem Bericht der FAZ konnte man so wiederholt mehrere Milliarden Euro Steuerersparnis „einsparen“.

Das wird möglich durch Ausnutzung von Gesetzeslücken, die es ermöglichen auf legale Art und Weise Gelder zu verschieben. Auch Apple bunkert deshalb (noch) einen erheblichen Teil ihres Vermögens außerhalb des amerikanischen Heimatlandes.

7 Prozent mehr Gewinne transferiert als im Vorjahr

Google transferierte vergangenes Jahr im Zuge dessen 15,9 Milliarden Euro an eine Briefkastenfirma auf den Bermudas. Das waren 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Googles effektiver Steuersatz lag somit für 2016 bei 19,3 Prozent.

Laut Google halte man sich an geltendes Recht und komme seinen Steuerverpflichtungen vollumfänglich nach. Da haben sie wahrscheinlich nicht mal Unrecht.

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