Herzlichen Glückwunsch: 20 Jahre digitaler Mobilfunk in Deutschland

Heute vor 20 Jahren war es soweit: am 30. Juni 1992 ging der digitale Mobilfunk hierzulande an den Start. Den Anfang mache an diesem Tag D2 Mannesmann, welches wir heute als Vodafone kennen. Einen Tag später folgte dann die Telekom mit D1 und so war GSM auch in Deutschland endlich angekommen und benutzbar. Mit rund 3.000 DM war das Motorola International 3.200 übrigens ein doch nicht ganz so günstiges Mobiltelefon und auch die monatliche Grundgebühr von 79 DM war nicht von schlechten Eltern. Die Ziele wurden damals bereits vollmundig angekündigt, sodass die Telekom bereits Ende 1993 flächendeckend GSM-Empfang ermöglichten

In diesen letzten 20 Jahren ist eine ganze Menge geschehen. Smartphones beherrschen den Markt, LTE wird langsam aber sicher weitgehend verfügbar und auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, da im letzten Jahr z.B. 11,8 Millionen Smartphones verkauft wurden.

Ich persönlich erinnere mich noch ganz grob an mein erstes Handy. Das war eines von Sagem – einer Marke, die heute in dieser Form nicht mehr existiert. An die genaue Modellbezeichnung kann ich mich aber nicht mehr erinnern und auch eine Google-Suche konnte meinem Gedächtnis leider nicht mehr auf die Sprünge helfen. Welches war denn euer erstes Handy und könnt ihr euch an ein Ereignis nennen, wodurch GSM euch für sich gewinnen konnte?

Pressemeldung von Vodafone (Klicken zum Anzeigen)

Wirtschaftsfaktor Mobilfunk
Neue Arbeitsplätze, neue Berufsbilder

Düsseldorf, Juni 2012. Die Geschichte des Mobilfunks in Deutschland ist auch die Erfolgsgeschichte einer hochdynamischen Branche und die eines bedeutenden Wirtschaftsfaktors für den heimischen Standort. Es fing alles mit einem Stück Papier an: die Lizenz für den Betrieb eines Funknetzes. Damals wusste niemand, ob die Technik – die nur in Laboren erprobt war, in der Praxis auch funktionieren würde. Sie tat es und wie: Es wurden durch den digitalen Mobilfunk weit mehr als 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.

Im Umfeld der Mobilfunktechnik entwickelte sich über die Jahre eine vielfältige moderne ITK-Industrie, die von Entwicklern, Herstellern und Zulieferern bis hin zu Vertriebspartnern und Dienstleistungsunternehmen reicht – inklusive der vielen Bauunternehmen und Zulieferern vor Ort, die von Aufträgen aus der Branche profitieren. Nicht zuletzt multifunktionale Smartphones und die rasante Verbreitung des mobilen Internets lassen zudem ganz neuartige, nie da gewesene Berufsfelder entstehen – vom Hardware-Designer über den Programmierer für Handy-Betriebssysteme bis hin zum Aggregator für Musik, Spiele und Videoclips und TV-Angebote auf dem Handy.

Allein Vodafone hat in Deutschland bereits mehr als 20 Milliarden Euro ins Netz investiert. So entstand bis heute eine moderne Infrastruktur, die von zahlreichen anderen Wirtschaftszweigen (Versicherungen, Automotive, Maschinenhersteller, Energie, Gesundheitswesen, Verkehr und Logistik usw.) genutzt wird. Die Mobilfunk-Technologie erleichtert Weltkonzernen, Großunternehmen, mittelständischen Betriebe und auch Selbständigen den Arbeitsalltag. Auch ist der Mobilfunk dank zahlreicher innovativer Produkte Lebensader und Treiber für die Gesamtwirtschaft. Er bildet eine wichtige Grundlage, damit Deutschland im 21.Jahrhundert – dem Zeitalter der Informationsgesellschaft – im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist. Auch das sichert Arbeitsplätze für den Industriestandort Deutschland.

via und Bildquelle: Engadget Germany

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