Huawei Mate 20 Pro: Mein erster Eindruck

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Huawei Mate 20 Pro

Huawei hat heute das Mate 20 und Mate 20 Pro in London vorgestellt. Ich hatte die Möglichkeit mir die Modelle vorher mal kurz anzuschauen.

Auf Grund von einem sehr vollgepackten Zeitplan habe ich mich vor Ort aber dazu entschieden den Fokus am Ende auf das Huawei Mate 20 Pro zu legen. Das Mate 20 kommt zwar dieses Jahr auch nach Deutschland, doch das Pro-Modell ist für mich auch ehrlich gesagt das deutlich spannendere Modell.

In den kommenden Tagen wird es dann natürlich auch noch mehr Eindrücke vom normalen Mate 20 geben, heute geht es erst mal um das Mate 20 Pro.

Huawei Mate 20 Pro: Eindruck als Video

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Huawei Mate 20 Pro: Zwei kleine Kritikpunkte

Nach einer guten Stunde mit dem Gerät kann ich auch sagen: Bisher werden meine Erwartungen erfüllt. Das Mate 20 Pro könnte tatsächlich der Gewinner in meiner Flaggschiff-Reihe werden. Doch das wird dann erst der Test zeigen.

Doch mein erster Eindruck vom Huawei Mate 20 Pro ist sehr positiv. Ich hake mal kurz meine Kritikpunkte ab: Das Display ist leicht gebogen und das spiegelt ein bisschen. Da wäre mir tatsächlich ein flaches Display lieber gewesen. Aber es ist auch nicht besonders stark gebogen, also noch im Rahmen.

Huawei Mate 20 Pro Handson11

Zweiter Kritikpunkt, der mir aber klar war: EMUI. Man hat diese nun schlanker gestaltet und Huawei hat laut eigenen Angaben wirklich auf die Kritik der Nutzer gehört, aber es geht mir noch nicht weit genug. Ich würde mir wünschen, dass die EMUI noch näher an das „Original Android“ herankommt.

Ob das Display im Alltag (für mich) ein Kritikpunkt bleibt, das werdet ihr bald erfahren, zur EMUI bleibt zu sagen: Es wird bei mir wohl ein Launcher werden. Damit kann man bei Android ja immerhin schon mal einiges anpassen.

Huawei Mate 20 Pro: Die beste Smartphone-Kamera?

Das war es aber auch schon mit der Kritik. Und ich glaube mit der kann ich gut leben. Es ist jetzt nicht so, dass mir eine wichtige Funktion fehlen würde.

Das restliche Paket ist auf den ersten Blick extrem stark. Was gibt es, was man im Jahr 2018 alles in ein Smartphone packen könnte? Eine gute Kamera? Check. Sie dürfte mindestens so gut wie im P20 Pro sein und es gibt nun einen Weitwinkel-Sensor (der Monochrom-Sensor ist Geschichte). Schon das macht sie meiner Meinung nach besser, als die Kamera des P20 Pro.

Huawei Mate 20 Pro Handson3

Genau genommen haben wir nun also einen normalen Sensor, einmal Telephoto für besseren Zoom und dann einen Superweitwinkel. Leider gibt es OIS wieder nur bei der Telephoto-Kamera, Huawei setzt allgemein eher auf AIS, sprich auf eine „intelligente“ Bildstabilisierung.

Nach dem man nun bei den Fotos ganz vorne mitspielt, hat man übrigens auch die Videoaufnahmen in Angriff genommen. Man weiß, dass die Konkurrenz hier deutlich besser ist. Aber man fängt erst an. Heißt: Es gibt zum Beispiel noch kein 4K mit 60 fps. Ich mache kaum Smartphone-Videos, daher spielt die Qualität der Videos keine große Rolle, aber euch interessiert das sicher.

Huawei Mate 20 Pro: Check, Check, Check

Was gibt es sonst noch auf der Checkliste? Einen aktuellen SoC, der im 7-nm-Verfahren gefertigt wird? Check. Kabelloses Laden? Check, sogar mit 15W. Ein großer Akku? Check, es gibt 4200 mAh. Ein 3D-Scanner für Face Unlock? Check (daher ist die Notch auch breiter). Fingerabdrucksensor im Display? Check (20 Prozent schneller als beim Mate RS). Eine IP68-Zertifizierung? Check.

Machen wir weiter. Stereo-Lautsprecher? Check. Ein OLED-Display? Check (hat einen guten Eindruck gemacht). Schnelles Laden? Check, sogar erstmals mit dem neuen Huawei SuperCharge (40W-Netzteil, 70 Prozent in 30 Minuten).

Mir ist vor Ort kein Feature eingefallen, welches es hier nicht gibt. Auf dem Papier ist es für mich ein sehr rundes Gesamtpaket, was kaum zu schlagen ist.

Huawei Mate 20 Pro Handson16

Ich gehe davon aus, dass die Kamera abliefern wird, die Performance stimmt, die Akkulaufzeit gut sein wird und das Display hat mich bisher überzeugt.

Huawei setzt außerdem auf ein eigenes Design, was wie eine Mischung aus iPhone X, Galaxy S9 und Mate 10 Pro aussieht. Hat man es in der Hand, dann kommt es einem aber durchaus wie eine eigene Designsprache vor. Das liegt vor allem an der neuen Anordnung der Triple-Kamera hinten.

Optisch gefällt mir das Mate 20 Pro und trotz der 6,4 Zoll ist es auch noch recht kompakt. Die abgerundeten Seiten vorne und hinten lassen es angenehm in der Hand liegen. Den farbigen Power-Button finde ich ein nettes Highlight.

Das ist für mich übrigens auch das neue Twilight. Mir gefiel schon das Twilight vom P20 Pro, doch da war ich mir nicht sicher, ob ich es kaufen würde. Das neue Twilight beim Mate 20 Pro wäre aber ganz sicher meine Wahl. Zum einen, weil Schwarz zu stark glänzt und weil ich die neuen Farben bei Twilight deutlich angenehmer finde. Sie sind weniger grell und etwas dunkler gehalten.

Huawei Mate 20 Pro: Ein erstes Fazit

Nach dem P20 Pro und Mate RS habe ich mir schon gedacht, dass das Mate 20 Pro ein Highlight wird und der erste Eindruck bestätigte das nun. Ich weiß noch nicht, wie sich das Modell im Alltag schlägt, das ist an dieser Stelle noch mal wichtig zu erwähnen. Aber wenn Huawei hier nicht total patzt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass es der heißeste Anwärter auf meinen Titel als „bestes Android-Smartphone 2018″ ist. Härtester Konkurrent: Das Pixel 3 XL.

Das liegt an drei Dingen: 1. Dieses Gesamtpaket an Features bietet sonst kein anderer Hersteller, 2. gefällt mir das Design mit Twilight und 3. ist das Mate 20 Pro wohl nicht nur beim Gesamtpaket sehr stark, sondern auch noch in vielen einzelnen Kategorien (Kamera, Akku, …) der Sieger.

Erstes Fazit: Gute Arbeit Huawei.

Nun bin ich aber wirklich auf den Test im Alltag gespannt, denn eine Stunde, in der man nebenbei auch noch Fotos und Videos machen muss, ist nicht sehr viel Zeit mit einem Smartphone. Vermutlich kann ich euch heute aber noch mehr sagen, ich denke ein Unboxing wird sehr zeitnah folgen.

Falls ihr bis dahin Fragen zum Gerät habt: Ab in die Kommentare damit.

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Huawei Mate 20 Pro: Galerie

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