Huawei P10: CEO äußert sich zur Displaybeschichtung und unterschiedlichen Speicherchips

Huaweis CEO Richard Yu hat sich im chinesischen sozialen Netzwerk zu aktuellen Themen rund um das Huawei P10 geäußert. So bestätigte er die Gerüchte, dass zwei verschiedene Speichervarianten zum Einsatz kommen, gab allerdings auch bekannt, dass neuere Modelle mit einer Displaybeschichtung daherkommen.

Richard Yu hat auf Weibo mitgeteilt, dass die aktuellen Flaggschiff-Geräte der P10-Serie wirklich mit zwei unterschiedlichen Speicherchips ausgeliefert werden. Während in manchen der schnelle UFS 2.x-Speicher zum Einsatz kommt, basieren die Chips in anderen noch auf dem eMMC-5.1-Standard. Dieser bietet Schreibzugriffe mit bis zu 250 MBit/s – UFS-Chips schaffen das Doppelte bis Dreifache.

Lieferengpässe sind schuld

Den Einsatz der langsameren eMMC-5.1-Chips begründet Yu mit einem Liefererengpass, der sein Unternehmen gezwungen habe, teilweise auf Alternativen auszuweichen. Mithilfe von Hardware- und Softwareoptimierungen soll die Performance im Alltag dennoch auf einem ähnlich guten Niveau liegen, sodass der Unterschied vor allem in Benchmarks auffallen dürfte.

Displaybeschichtung bei neueren Modellen

Während die Nachricht rund um die unterschiedlichen Speicherchips viele ärgern dürfte, hatte Yu allerdings auch noch eine positive Nachricht zu verkünden. So werden aktuellen Modelle der P10-Serie endlich mit einer Antifettbeschichtung ausgeliefert, welche das Ansammeln von Fingerabdrücken verhindern soll. Zuvor war das Fehlen einer solchen groß kritisiert worden.

Vermutlich werden die Wenigsten bemerken, welchen Speicherchip sie nun in ihrem Huawei P10 oder Huawei P10 Plus verbaut haben. Daher würde ich dazu raten, lieber gar nicht nachzuschauen, denn falls ihr bislang mit der Performance zufrieden wart, bedeutet das nur unnötigen Ärger.

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