Huawei: Twittern vom iPhone hat Konsequenzen für Mitarbeiter

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Es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen nicht vom eigenen Smartphone twittern. Bei Huawei hatte das nun Konsequenzen.

Eigentlich ist es ganz lustig zu beobachten, wenn Unternehmen wie Razer oder Samsung ein iPhone für ihre Marketing-Tweets nutzen. Man hat sich dort oft keine Gedanken gemacht, da Twitter selbst die Details zur App nicht direkt angezeigt hat. Man konnte sowas aber mit anderen Apps sehen.

Mittlerweile zeigt auch Twitter die Details an.

Ab und an macht daher ein Tweet die Runde und wird etwas verspottet. Das Problem ist aber wohl nicht, dass die Hersteller ihre Geräte nicht selbst nutzen, sondern in Marketing-Agenturen auch iPhones zum Einsatz kommen.

So auch bei Huawei, die den Followern mit diesem Tweet ein frohes neues Jahr gewünscht haben (es ist nicht mehr der ursprüngliche Tweet):

Das hat den Grund, dass der erste Tweet von einem iPhone abgeschickt wurde und wie so oft machte das die Runde. Immerhin wurde es kurz nach dem es bekannt wurde auch von MKBHD geteilt, der viele Follower hat:

Doch Huawei reagierte auf den Tweet von Marques eigentlich ganz lustig und man dachte, dass es sich damit erledigt hat. Bei Bloomberg hat man nun aber erfahren, dass es Konsequenzen für zwei Mitarbeiter hat. Sie behalten ihren Job, müssen jedoch eine „Strafe“ vom Gehalt zahlen.

Huawei: Geht man zu extrem vor?

Das erste „Missgeschick“ ist eigentlich nicht so wild, ich persönlich finde es zumindest gar nicht so schlimm. Apple hat übrigens auch schon von einem Android-Smartphone (Apple Music genau genommen) getwittert.

Warum nicht, man kann ja auch mal die Konkurrenz ausprobieren.

So eine Entscheidung, die nun auch noch öffentlich wurde, ist da in meinen Augen der größere Schaden für Huawei. Man kann sowas ja besprechen und darum bitten, dass es nicht mehr passiert, aber eine Gehaltskürzung?

Fehler passieren (ich glaube noch nicht mal, dass es eine Vorgabe vorher gab), analysieren und schauen, dass es nicht mehr vorkommt. Huawei gab in einer Memo an die Mitarbeiter aber auch an, dass man das Management nun verschärfen muss. Immerhin ist man jetzt die neue Nummer 2.

Ich hoffe Huawei verliert in den kommenden Jahren auf dem Weg zur Nummer 1 nicht die Lockerheit, die sie oft bewiesen haben. Das habe ich bei vielen kleinen Herstellern beobachtet, die groß wurden. Laut Huawei hat dieser Fehler „Mängel im Management aufgedeckt“. Das ist vielleicht etwas extrem.

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