Volkswagen: Es darf „keine Denkverbote geben“

Die meisten VW-Marken sind in die Krise gerutscht und vor allem Porsche hat es besonders hart getroffen, was sich mittlerweile stark bemerkbar macht. Darunter leidet auch die Porsche SE, die auf einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro blickt.

Im Vorjahresquartal war man noch in den schwarzen Zahlen, jetzt ist die Lage aber eine andere und deutlich dramatischer. Wichtig ist, dass es jetzt schnell geht, so Hans Dieter Pötsch, der komplette Konzern benötigt einen ganz klaren Fokus.

Es gilt nun, sich ausschließlich auf das unternehmerisch und wirtschaftlich Gebotene zu fokussieren. Alles andere muss zurückstehen.

Zweifel an Oliver Blume gibt es keine, auch wenn er seinen Posten als Chef von Porsche abgeben musste, so bekommt er Rückhalt als Konzernchef. Aber „es darf keine Denkverbote geben“, um die Volkswagen AG wettbewerbsfähig zu machen.

Das dürfte eine Anspielung auf den geplanten Stellenabbau und vor allem auch auf die möglichen Werksschließungen sein. Der Konzern verkauft weniger Autos und die Konsequenz ist, dass man weniger Personal und somit weniger Werke benötigt.

Volkswagen könnte abgehängt werden

Wenn man sich jetzt zu lange damit aufhält, dann „läuft Volkswagen Gefahr, im internationalen Wettbewerb dauerhaft ins Hintertreffen zu geraten“, so die Porsche SE in einer Pressemitteilung zum Freitag. Und Dr. Johannes Lattwein ergänzt:

Es ist zwingend erforderlich, bestehende Überkapazitäten abzubauen, Kostenstrukturen substanziell zurückzufahren und die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit des Konzerns strukturell zu verbessern.

Bei Volkswagen heißt es also sparen, abbauen und vor allem die Zeit wieder ein paar Jahre in die Vergangenheit zu drehen, als noch „alles gut“ war. Der komplette Konzern „steht an einem historischen Wendepunkt“ und je länger das alles dauert, „desto größer werden die Probleme“, wie Hans Dieter Pötsch weiter betont.


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  1. Christian 🔆

    Das Problem sind weniger „Denkverbote“. Das große Problem sehe ich, beim Umbaub des Konzerns, in den Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen aka Betriebsrat

  2. Mick 🍀

    Volkswagen sollte zusehen, dass sie diesen ganzen Porsche Familienclan und alle die dazugehören, wie die Ahorner, Kieslings und co. schleunigst loswerden. Jedes Jahr fließen hunderte Millionen direkt nach Österreich zu diesen nimmersatten Familienclans die sich ihre eigene Dividende festlegen. Die Gier dieser Leute nimmt jedes Jahr absurdere Ausmaße an und ausbaden sollen es die normalen Arbeiter.

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