Internet of Moving Things: Neuartiges WLAN-Konzept in Portugal

Mobilität

Die Stadt Porto hat ein Konzept entwickelt, welches die kostenlose Nutzung von WLANs in öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht und gleichzeitig Umgebungsdaten an die Verwaltung der Stadt liefert.

Die portugiesische Metropole Porto hat Ende 2014 damit begonnen in Bussen WLAN-Router zu integrieren. Diese dienen nun als „fahrende WLAN-Hotspots“. Laut Veniam, einem Ableger der „Universidade de Porto“, gehören zum Netz inzwischen mehr als 600 Fahrzeugen wie z.B. Busse, die laut Pressemitteilung monatlich 300.000 Menschen befördern. Rund 60.000 Fahrgäste nutzen bereits das kostenlose WLAN-Angebot.

Die Router sammeln Daten aus den Fahrzeugen und dem Stadtgebiet. Diese Informationen werden an die Verwaltung gemeldet und können so bei der Stadtplanung genutzt werden. Das „Network of moving things“ kann unter anderem dazu genutzt werden, dass Müllwagen sich mit Mülleimern und Containern am Straßenrand „verbinden“ und somit geprüft werden kann, ob Müll zu entsorgen ist. Laut Unternehmen fallen für das Netzwerk monatlich rund 3 Terabyte an Daten an, die ausgewertet werden müssen.

„Our first value proposition is having a reliable, low cost connectivity to vehicles“

Laut Veniam soll es nicht bei einem Pilotprojekt in Porto bleiben, sondern weltweit ausgeweitet werden und das Unternehmen möchte das Konzept auch in den USA umsetzen. Möglich Städte wären San Francisco, New York, und Austin. Die erste amerikanische Stadt soll laut Mitbegründerin Robin Chase noch im ersten Quartal 2015 „ans Netz gehen“.

Quelle Veniam-Pressemitteilung


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