iOS-Familienfreigabe: Ohne Entwickler geht nichts

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Die von Apple neu eingeführte Familienfreigabe ist eine Funktion, auf die ich sehr lange gewartet habe und die ich mir für jedes (mobile) Betriebssystem wünschen würde.

Das Anlegen einer Familie, die sich nicht nur eine Zahlungsmethode, sondern auch die Einkäufe teilt, ist eine tolle Idee, die auf den ersten Blick auch klasse umgesetzt wurde. Füge ich eine Person zu meiner Familie hinzu, kann diese sich im Store kostenfrei an den von mir gekauften Inhalten bedienen, ebenso ist das Hinzufügen und die Kontrolle von weiteren Accounts für Kinder und das Festlegen von Erziehungsberechtigten möglich. So weit, so gut.

Ein großes Problem besteht allerdings derzeit noch, denn ohne Entwickler geht nichts. Diese müssen ihre Apps explizit für die Familienfreigabe aktivieren. Kaufe ich zum Beispiel die Swype-Tastatur, kann ein Familienmitglied diese problemlos laden, ohne nochmal dafür zu bezahlen, da die Entwickler die Familienfreigabe aktiviert haben. Problematisch wird es bei Apps, die dafür nicht bereit sind. Selbst kostenfreie Apps wie TouchPal, sind dann innerhalb der Familie nur einmal nutzbar und können von einem weiteren Familienmitglied überhaupt nicht geladen werden.

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Wirkt für mich erstmal wie ein dämlicher Fehler, denn warum sollte man kostenfreie Apps ohne In-App-Käufe generell dieser Einschränkung unterwerfen? Ich habe daher nochmal beim Apple Support nachgefragt und mir wurde bestätigt, dass dies seine Richtigkeit hätte.

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Und nun? Tja, der Apple Support meint, da gibt es aktuell nur eine Lösung:

Ich schlage Ihnen vor, den Entwickler zu kontaktieren und darum zu bitten, die Familienfreigabe freizuschalten.

Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler sich um diesen Punkt schnell kümmern. Alternativ muss man erstmal die Familienfreigabe abschalten oder sich mit einem anderen iTunes-Account anmelden.

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