iPhone 6: Zweiter Beschleunigungsmesser sorgt für bessere Akkulaufzeit

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Trotz vergleichsweise geringer Akkukapazität schafft Apple es auch mit dem iPhone 6, recht ordentliche Laufzeiten zu bieten. Dies könnte auch an einem zweiten Beschleunigungsmesser liegen, wie nun bekannt wurde.

Bereits vor ein paar Tagen entdeckte man bei einem Teardown beider neuen iPhone-Modelle zwei Beschleunigungsmesser. Bislang konnte nicht geklärt werden, wieso Apple gleich auf zwei Bauteile mit offenbar gleicher Funktion setzt. Nun wurde das Mysterium aber offenbar gelöst, der Grund liegt nicht in höherer Genauigkeit, sondern dem Stromverbrauch.

Während der Chip der Firma InvenSense Werte von sechs Achsen aufzeichnen kann, benötigt er mit bis zu 3,4 Milliampere vergleichsweise viel Strom. Ein weiterer Drei-Achsen-Beschleunigungssensor von Bosch soll mit lediglich 0,13 mA nur einen Bruchteil dessen benötigen. Dieser wird von Apple daher in Situationen benutzt, in denen keine sonderlich hohe Genauigkeit von Nöten ist, also beispielsweise automatischer Drehung des Bildschirminhaltes.

Werden allerdings genauere Daten benötigt, wird auf den stromhungrigen Chip zugegriffen. Vor allem Spiele dürften davon profitieren, wird Neigungssteuerung oftmals in Rennspielen verwendet. Zwar klingen drei Milliampere Unterschied nach nicht allzu viel, jedoch freut man sich als Nutzer ja über jede Sekunde vor dem automatischen Herunterfahren.

Seid ihr oftmals von einem leeren Akku betroffen oder kommt euer Smartphone häufig genug an die Steckdose?

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Quelle: BGR

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