Jolla mit finanziellen Problemen, halbe Belegschaft entlassen

Nachdem es in letzter Zeit viel Ärger darüber gab, dass die Anfang des Jahres per Crowdfunding finanzierten Jolla Tablets teilweise immer noch nicht ausgeliefert wurden, hat der Hersteller Jolla nun bekannt gegeben, dass man mit finanziellen Problemen zu kämpfen habe. Zumindest vorerst möchte man nun die halbe Belegschaft entlassen, um ein Fortbestehen zu ermöglichen.

Während große Unternehmen oftmals genügend Rücklagen besitzen, um auch Krisensituationen erfolgreich zu meistern, werden StartUps deutlich stärker von diesen getroffen. Der finnische Konzern Jolla, welcher nach dem Jolla Phone Anfang des Jahres das Jolla Tablet präsentierte, musste nun beispielsweise verkünden, dass man sich in großen finanziellen Schwierigkeiten befinde, da es angeblich Verzögerungen bei einer laufenden Finanzierungsrunde gibt. In Folge dessen soll nun die Hälfte des Personals zumindest temporär entlassen worden sein.

Für alle Vorbesteller eines Jolla Tablets dürfte das Statement, welches der Unternehmenssprecher gegenüber Heise verkündete, von Interesse sein. Man werde versuchen eine Lösung zu finden, um das Tablet schlussendlich doch noch an alle Funder auszuliefern – weitere Informationen wurden nicht verkündet, in einem zukünftigen Blogpost möchte der Vorstandsvorsitzende Antti Saarnio aber noch einmal genauere Details veröffentlichen.

Da noch viele Unterstützer der Indiegogo-Kampagne auf ihr Jolla Tablet warten und das hauseigene Sailfish OS 2.0 eine wirklich interessante Plattform darstellt, wünsche ich den Jungs von Jolla alles Gute. Hoffentlich werden sie den Umschwung schaffen, um auch zukünftig das Geschäft am Laufen halten zu können.

Quelle: Jolla (PDF), Heise

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