Jugendliche stehen auf Mobile-Banking

Geld

Für junge Menschen in Deutschland gewinnen Bankgeschäfte über das Internet und mobile Endgeräte zunehmend an Bedeutung. Das wird aktuell mit Zahlen untermauert.

Die Ergebnisse einer repräsentative Online-Umfrage der Deutschen Bank zum Internationalen Tag der Jugend am heutigen 12. August 2018 zeigen deutlich, wie junge Menschen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren ihre Finanzangelegenheiten abwickeln.

Demnach ist es 80 Prozent wichtig, Finanzangelegenheiten online abwickeln zu können. Im Jahr 2017 waren es noch 74 Prozent. Zwei Drittel (63 Prozent) der Jugendlichen geben an, auch über Smartphone oder Tablet Bankgeschäfte zu erledigen (2017: 59 Prozent).

Besonders bei jungen Frauen ist die Nutzung mobiler Geräte bei den täglichen Bankgeschäften gestiegen. Waren es 2017 noch 54 Prozent der weiblichen Befragten, sind es in diesem Jahr bereits 62 Prozent. Damit liegen die jungen Frauen nahezu gleichauf mit ihren männlichen Altersgenossen (64 Prozent).

Hohe Bereitschaft, mit dem Smartphone zu bezahlen

Immerhin 71 Prozent der Befragten können sich vorstellen, kleinere Beträge mit dem Smartphone zu begleichen, wie beispielsweise beim Einkaufen im Supermarkt oder an der Tankstelle. Mit 74 Prozent sind junge Männer deutlich aufgeschlossener für das mobile Bezahlen als junge Frauen (67 Prozent).

Weitere Ergebnisse der Erhebung, wie sie die Deutsche Bank AG in dieser Woche per Pressemeldung verkündet hat:

  • 93 Prozent der 14- bis 25-Jährigen ist es wichtig, Rücklagen zu haben (2017: 87 Prozent).
  • Vier von fünf Befragten (81 Prozent) legen regelmäßig Geld zurück. Von durchschnittlich 468 Euro, die ihnen monatlich zur Verfügung stehen, legen sie 134 Euro zur Seite. Damit bleibt die Sparquote mit knapp 29 Prozent auf einem sehr hohen Niveau und liegt deutlich über der Sparquote aller privaten Haushalte in Deutschland (2017: rund 10 Prozent).
  • Junge Männer sparen im Monat durchschnittlich 151 Euro, junge Frauen 116 Euro. Allerdings haben Männer zwischen 14 und 25 Jahren mit 526 Euro auch 116 Euro monatlich mehr im Portemonnaie als gleichaltrige Frauen, die im Schnitt über 410 Euro verfügen.
  • Trotz Niedrigzins setzt der Großteil (67 Prozent) der Befragten auf die „klassische“ Spareinlage, also Sparplan und Sparbuch. Es folgen das Tagesgeldkonto (29 Prozent) und der Bausparvertrag (15 Prozent)
  • Die Anlage in Aktien und Fonds wird von 12 Prozent genutzt, Lebensversicherungen von 7 Prozent und die Riester-Rente von 4 Prozent. Obwohl sich die Männer mit 16 Prozent nach wie vor öfter als Frauen für Aktien und Fonds entscheiden, haben die jungen Frauen deutlich aufgeholt: Ihr Interesse an dieser Anlageform hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 9 Prozent nahezu verdoppelt (2017: 5 Prozent).
  • Bei den Sparzielen der jungen Menschen stehen mit 57 Prozent weiterhin konkrete Konsumwünsche wie etwa Führerschein, Auto, Reise oder Elektronikprodukte an erster Stelle. 24 Prozent legen Geld für die Ausbildung, Studium oder Praktika zurück, 15 Prozent für die Altersvorsorge.
  • Ihre nähere Zukunft sehen rund zwei Drittel der 14- bis 25-Jährigen positiv: 63 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre finanzielle Lage in den nächsten sechs Monaten verbessert. Männer sind dabei deutlich optimistischer (68 Prozent) als Frauen (59 Prozent).

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