kesh macht seine Nutzer zu mobilen Geldautomaten

Nachdem neulich erst Number26 in Kooperation mit dem Dienst Barzahlen Ein- und Auszahlungen ganz ohne Banken gestartet hat, geht der (mobile) Zahlungsdienstleister kesh in Kürze noch einen Schritt weiter. Er will die Nutzer selbst zu mobilen Geldautomaten machen.

Der Ausspruch „Haste mal nen Euro?“ könnte zukünftig salonfähig werden. Der Bezahldienst kesh kündigt die neue Bargeld-Funktion bereits an, zur Verfügung für die Nutzer steht sie allerdings noch nicht. In der kesh-App sollen Nutzer zukünftig andere Nutzer und Händler in der näheren Umgebung suchen können. Bei einem dann über die App organisierten Treffen am Übergabeort erfolgt das Tauschgeschäft. Dann gibt es Bargeld gegen elektronisches Geld, das per In-App-Überweisung an den Nutzer oder Händler gesendet wird.

Die Funktion nennt sich „Social ATM“ und sie soll auch bereits funktionieren. Sie wird demnächst in die kesh-App integriert werden. Weiterhin laufen aktuell Gespräche mit Partnerunternehmen, die sich bei diesem Angebot beteiligen. Da liegt am Ende natürlich auch der Fokus, denn ein Netzwerk von Bargeldausgabestellen bringt am Ende wohl mehr, als einzelne Nutzer, die bereit sind, Bares an (fremde) Nutzer zu verteilen.

Kesh ist bisher vor allem als Zahlungsdienstleister in Fußball-Stadien bekannt, bietet seine Dienste aber nicht nur für diese Zielgruppe an. Die Idee finde ich eigentlich ganz clever und will sie gar nicht schlecht reden. Das Aufzählen der möglichen Nachteile von menschlichen Geldautomaten überlasse ich euch in den Kommentaren. ;-)

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.