Kobo: Keine neuen E-Book-Reader in Deutschland mehr

Anfang des Jahres übernahm das japanische Unternehmen Rakuten die Tolino-Sparte der Deutschen Telekom, nun gab man das Ende der eigenen Marke Kobo für den deutschen Markt bekannt. E-Book-Reader sollen zukünftig ausschließlich unter der Tolino-Brand angeboten werden.

Über Jahre hinweg bot das japanische Unternehmen Rakuten unter der 2011 erworbenen Marke Kobo hierzulande eigene E-Book-Reader an, die bezüglich der Verkaufszahlen zwar nicht mit Amazon oder den Tolino-Modellen mithalten konnten, aber auch nicht gerade unbekannt waren.

Als Folge der Anfang Januar bekanntgewordenen Übernahme der Tolino-Anteile der Deutschen Telekom soll nun die Marke Kobo zumindest für den deutschen Markt eingestellt werden – der Fokus liegt zukünftig auf den Tolino-Produkten.

Updates erscheinen weiterhin

Da die Marke Kobo lediglich in Deutschland vor dem Ende steht und im Rest der Welt weiterhin aktiv sein wird, müssen sich die Besitzer eines älteren Readers keine Sorge um zukünftige Firmware-Updates machen. Wie Rakuten gegenüber Lesen.net bestätigte, sollen Aktualisierungen auch weiterhin für deutsche Geräte bereitgestellt werden.

Der zukünftige Fokus auf die Marke Tolino bestätigt das Vertrauen in diese und den Glauben, den Konkurrenzkampf gegen Amazon und die Kindle-Produkte gewinnen zu können. Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf, mit welchen Geräten die Allianz dieses Jahr überzeugen möchte.

Quelle: Lesen.net

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.