LG: Das mit den Premium-Smartphones läuft nicht so gut

LG hat ein durchaus solides Quartal hingelegt und konnte sich im Vergleich zu letztem Jahr steigern. Doch die mobile Sparte läuft nicht so wie gewünscht.

Mit einem Umsatz von 12,89 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von über 500 Millionen, kann LG durchaus zufrieden für ein zweites Quartal sein. Im Vergleich zu 2016 konnte man sich um fast 4 Prozent steigern. Grund ist laut LG eine steigende Nachfrage nach den Haushaltsgeräten. Doch auch beim Home Entertainment läuft es dank Premium-OLED-Modellen besser, als im letzten Jahr.

Womit wir bei der mobilen Sparte wären. Hier spricht LG von einem „schwierigen Quartal“, da man einen Verlust von über 100 Millionen Dollar hinnehmen musste. Und das, obwohl man mit dem G6 doch gerade erst ein neues Flaggschiff auf den Markt gebracht hat. Doch genau das ist das Problem, denn das mit den „Premium Smartphones“ (zu denen das G6 gehört) läuft nicht so gut.

LG: Q-Reihe und neues Spitzenmodell

Dafür konnte man in Nordamerika ordentliche 13 Prozent zulegen und blickt doch eher positiv auf die kommenden Monate. Immerhin steht mit der Q-Reihe eine neue Mittelklasse-Reihe an. Diese soll den Gewinn steigern und LG hat gleichzeitig auch noch ein neues Spitzenmodell geplant. Dabei handelt es sich um das LG V30, das in ein paar Wochen auf der IFA 2017 in Berlin vorgestellt wird.

Das LG G6 ist mittlerweile aber ein echter Geheimtipp geworden, denn es kostet im freien Handel gerade mal 400-450 Euro. Man kann es sogar ab und an für unter 400 Euro kaufen. Das G6 kostet so viel wie ein Mittelklasse-Smartphone und ist deutlich günstiger, als viele Konkurrenten. Doch genau das ist auch das Problem: Dieser sehr große Preisrutsch schmälert natürlich auch den Gewinn von LG.

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