Light L16: Neue Bilder zeigen finales Design der 16-Sensoren-Kamera

2015 kündigte das damals noch recht frisch gegründete Unternehmen Light mit der L16 eine ungewöhnliche Kamera an, welche auf 16 Sensoren und ebenso vielen Optiken basieren sollte. Nun, da die Auslieferung im Juli 2017 immer näher rückt, wurde das finale Design von der Webseite LightRumors enthüllt.

Das Unternehmen Light startete 2015 mit dem ungewöhnlichen Ansatz, eine Kamera auf DSLR-Niveau im Gehäuse einer Kompaktkamera unterzubringen. Diese sollte die Qualität aktueller Smartphones um Längen übertreffen und dank einer Auflösung von 52 Megapixeln Fotos mit zahlreichen Details ermöglichen. Um das umzusetzen, verwendete man einen ungewöhnlichen Ansatz.

16 Sensoren mit 13 Megapixeln verbaut

Anders als herkömmliche Kameras, bei denen einer, bei Dual-Kamera-Smartphones ab und zu auch einmal zwei Bildsensoren zusammenarbeiten, wurden im Inneren der Light L16 ganze 16 Sensoren mit einer Auflösung von 13 Megapixeln untergebracht. Kombiniert wurden sie mit verschiedenen Optiken – 5x 35mm, 5x 70mm und 6x 150mm – was erst einmal äußerst schräg klingen mag.

Möchte man mit der Light L16 ein Foto schießen, werden abhängig vom über das Touch-Display festgelegten Bildausschnitt 10 der 16 Kameras angesprochen, woraufhin alle mit von der Software errechneten Bildeinstellungen ein Foto schießen. Diese werden daraufhin zu einem 52-Megapixel-Bild mit vielen Details und einem geringen Rauschverhalten zusammengerechnet.

Das ist das finale Design

Hielt man sich bei Light bislang noch bedeckt zum finalen Design der Light L16, wurden von LightRumors nun einige aktuelle Bilder der Kamera veröffentlicht. Bauartbedingt wirkt die Front auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich, zieht aber sicherlich auch viel Aufmerksamkeit auf sich. Einen Griff für die rechte Hand gibt es auch weiterhin nicht, für etwas Grip dürfte aber zumindest das vermutlich gummierte Material an der Seite der Kamera sorgen.

Zu sehen ist des Weiteren, dass der Blitz nun fast mittig platziert wurde, außerdem scheint es auf der Oberseite – abgesehen vom Auslöser – kaum Knöpfe zu geben. Ein Bild der Front, welche wir diesmal leider nicht zu sehen bekommen, zeigte 2016 noch einen Power-Button neben dem Auslöser, die Möglichkeit zum Zoomen wird sich wohl neben dem Touchscreen befinden.

Auslieferung ab 14. Juli

Die Light L14 konnte lange Zeit zum Preis von 1.699 US-Dollar vorbestellt werden, neue Bestellungen werden sich allerdings erst 2017 wieder aufgeben lassen. Am 14. Juli wird nämlich endlich die Auslieferung der Kamera starten, woraufhin recht bald erste Tests der Foto-Qualitäten verfügbar sein sollten.

Quelle: LightRumors via: TheVerge

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