Media-Saturn stellt bundesweit auf digitale Preisschilder um

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Nachdem Rewe bereits vor einiger Zeit den Schritt in Richtung digitale Preisschilder gewagt hat, folgt mit der Media-Saturn-Holding nun ein weiterer großer Player. Nach und nach möchte man in den 430 MediaMarkt- und Saturn-Filialen die Preis-Etiketten gegen digitale Preisschilder austauschen.

Betreten wir das nächste mal einen MediaMarkt oder Saturn werden wir die Preise der verschiedenen Produkte vielleicht nicht mehr von den üblichen Preisschildern ablesen können. Rund 15.000 von diesen gibt es in jedem Markt und die Auszeichnung mit neuen Preisen zählt sicherlich nicht zu den Lieblingsaufgaben der Mitarbeiter. Um eigenen Angaben nach diese Sisyphus-Arbeit abzuschaffen, Papier zu sparen und schneller auf Preisänderungen im Marktumfeld zu reagieren, möchte die Media-Saturn-Holding nun nämlich die rund 430 Filialen bundesweit auf digitale Preisschilder umstellen. Über diese soll es dem Kunden dann in Verbindung mit seinem Smartphone auch möglich sein weitere Informationen, zum Beispiel technische Daten, zu dem ihm vorliegenden Produkt abzurufen.

Da durch die digitalen Preisschilder der Prozess der Preisänderung für den Konzern stark vereinfacht wird, sehen Verbraucherschützer den Wandel selbstverständlich kritisch. So werden wir in Zukunft zwar vermutlich keine allzu häufigen Preisschwankungen wie an Tankstellen erleben, dennoch dürfte die Preisbildung für Kunden deutlich undurchsichtiger werden.

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