Meizu Pro 7 (Plus) mit Display auf der Rückseite ist offiziell

Meizu Pro 7 Black 1085

Immer wieder wurde der chinesische Hersteller Meizu dafür kritisiert zu durchschnittliche Smartphones zu veröffentlichen. Das neue Meizu Pro 7 und Meizu Pro 7 Plus wurden nun mit einem rückseitigen Display vorgestellt und stechen eindeutig aus der Masse hervor.

Meizu hat mit dem Pro 7 und dem Pro 7 Plus seine neuen Flaggschiff-Smartphones präsentiert, welche mit einem besonderen Design daherkommen. So verfügen die Smartphones auf der Rückseite ihres Metall-Gehäuses nicht nur über im iPhone-Stil gehaltene Antennenlinien, sondern auch über ein zweites 1,9 Zoll großes Info-Display auf Basis der AMOLED-Technologie.

Unterhalb der Dual-Kamera positioniert, kann es beispielsweise als Kamera-Sucher verwendet werden, die Uhrzeit anzeigen und über eingehende Benachrichtigungen informieren.

Meizu Pro 7: Super AMOLED-Display auch auf der Front

Betrachtet man die neuen Modelle von vorne, unterscheiden sie sich hinsichtlich der Displaydiagonalen. Während das Meizu Pro 7 ein 5,2 Zoll großes FullHD-Display besitzt, kommt im Meizu Pro 7 Plus ein größeres 5,7-Zoll-Panel mit einer QHD-Auflösung zum Einsatz. In beiden Smartphones setzt Meizu auf die Super AMOLED-Technologie und verspricht eine 103-prozentige Abdeckung des NTSC-Farbraums.

Zwar bietet Meizu beide Flaggschiff-Smartphones mit dem neuen MediaTek Helio X30 Deca-Core-SoC an, das kleinere Meizu Pro 7 soll allerdings auch in einer Version mit dem langsameren Helio P25 erscheinen.

Dabei werden beide Varianten des kleineren Modells über 4 GB Arbeitsspeicher verfügen, sich beim 64 (eMMC 5.1) oder 128 GB (UFS 2.1) großen internen Speicher aber unterscheiden. Auch das größere Meizu Pro 7 Plus wird in zwei Versionen angeboten. Hier gibt es aber immer den Helio X30 mit 6 GB RAM – nur der interne UFS-2.1-Speicher variiert in seiner Kapazität zwischen 64 und 128 GB.

Meizu Pro 7: Dual-Kamera mit 12 Megapixel

Meizu Pro 7 Camera

Auf der Rückseite der neuen Meizu-Flaggschiffe kommt eine Dual-Kamera zum Einsatz, welche auf zwei Sony IMX386-Sensoren mit jeweils 12 Megapixel basiert.

Die Blende fällt mit f/2.0 nicht allzu lichtstark aus, weshalb erste Tests bescheinigen müssen, ob die Bildqualität dennoch auf Top-Niveau liegt. Vorne ist übrigens eine 16-Megapixel-Cam mit f/2.0, wobei die rückseitige Kamera in Zusammenarbeit mit dem Info-Display ebenfalls das Aufnehmen von Selfies erlaubt.

Meizu Pro 7: mCharge 4.0 an Bord

Zu guter Letzt verbaut Meizu im auf FlyMe 6 bzw. Android 7.0 Nougat basierneden Pro 7 und Pro 7 Plus noch einen 3.000 bzw. 3.500 mAh starken Akku. Während das Meizu Pro 7 das hauseigene mCharge 3.0 nutzt, ist das Meizu Pro 7 Plus dank mCharge 4.0 mit 25 Watt innerhalb von 30 Minuten auf 67 Prozent aufgeladen. Das ist besonders schnell und zügiger als viele andere Schnellladestandards.

Mit Preisen ab umgerechnet ca. 370 Euro für das Meizu Pro 7 mit dem Helio P25, 4 GB RAM und 64 GB Speicher sind die neuen Modelle von Meizu nicht sonderlich günstig, sodass ein Import genau abgewogen werden sollte. Ohne LTE Band 20 eignen sich die bis zu 524 Euro teuren Geräte nämlich nicht für jedermann in Deutschland.

Zum Abschluss gibt es noch ein Hands On-Video (jedoch auf Italienisch).

Quelle: Meizu

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