Mobile Banking: Kontostand checken, aber selten mehr

Wer Online-Banking auf Smartphone oder Tablet nutzt, verschafft sich dort vor allem einen Überblick über seinen Kontostand. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom. 

Demnach nutzt nur eine Minderheit Mobilgeräte dazu, Geld zu überweisen, Wertpapiere zu kaufen oder gar einen Kredit zu beantragen. Hingegen gaben 95 Prozent der Befragten, die Online-Banking mit Smartphone oder Tablet nutzen, an, dass sie auf dem Gerät ihren Kontostand prüfen.

Zwei Drittel (69 Prozent) lassen sich auf das Mobilgerät Benachrichtigungen schicken, wenn etwa das Gehalt auf dem Konto eingegangen ist oder sie ihr Konto überzogen haben. Aber nur rund jeder Dritte führt Überweisungen mit Smartphone oder Tablet durch (34 Prozent) oder richtet Daueraufträge ein oder verändert sie (29 Prozent).

Jeder Vierte (24 Prozent) kauft oder verkauft Wertpapiere und 15 Prozent nutzen Mobilgeräte um sich per Mail oder Live-Chat zu ihren persönlichen Finanzen beraten zu lassen.

Smartphone-Banking: 2 von 5 ohne App

Aktuell nutzen drei von fünf Bundesbürgern (62 Prozent) Online-Banking. Mehr als jeder Dritte von ihnen (39 Prozent) setzt dafür auch ein Smartphone oder Tablet ein. Die Mehrheit hat dazu die App ihrer Bank installiert (55 Prozent). Immerhin 7 Prozent setzen dabei auf kostenpflichtige Apps von Drittanbietern, die meistens die Konten verschiedener Banken verwalten können.

Nur 2 Prozent nutzen kostenfreie Apps von Drittanbietern, wie etwa Outbank. Auch Erstaunlich: Zwei von fünf „Mobile-Bankern“ (39 Prozent) geben an, dass sie gar keine App benutzen, sondern die mobile Website ihrer Bank. Sicherlich machbar, aber meines Erachtens nicht wirklich komfortabel.

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