Mobile Telefonie ist 2016 erstmals rückläufig

Bild: Deutsche Telekom AG

Jeder Provider bietet sie an, und fast jeder Kunde besitzt mittlerweile eine Sprachflat in alle Netze. Trotzdem ist die mobile Telefonie dieses Jahr erstmals rückläufig.

Eigentlich ist es ja gar nicht die Unmenge an Minuten die man vertelefoniert, welche einen dazu veranlasst einen Mobilfunkvertrag abzuschließen der eine Sprachflat in alle Netze beinhaltet. Ob Pre- oder Postpaid, ob Laufzeit oder nicht – irgendwie gehört die Flat meines Erachtens zum guten Ton dazu. Man sagt ja auch „besser haben als brauchen“. Bei der Wahl eines neuen Handyvertrages, ist es mittlerweile einfach die wirtschaftlich vernünftigste Entscheidung dieses Modell zu wählen. SIM-only-Angebote starten bei circa. 6 Euro, und eine Datenflat ist dann meist auch schon mit drin.

Erstmals leichter Rückgang

Vordergründig erstmal gar nicht zu dieser Marktlage passt die Tatsache, dass wir trotzdem weniger aus dem Mobilfunknetz telefonieren. Rund 940 Millionen Minuten werden wir 2016 täglich telefoniert haben. 302 Millionen Minuten davon entfallen auf das Mobilfunknetz, das sind 9 Millionen weniger als noch vor einem Jahr.. Nun könnte man denken, dass sich Gewohnheiten auch mal ändern und eine Abwanderung in Richtung Festnetz oder Over-the-Top Dienste wie FaceTime oder Skype stattfand.

Aber nein. Auch im Festnetz wird dieses Jahr mit 388 Millionen Minuten täglich, weniger telefoniert worden sein, als noch im Vorjahr (405 Millionen). Telefoniedienste wie Skype, die übers Netz funktionieren, können um 19 Millionen Minuten tägliche Nutzung zulegen, fangen den Trend aber nur teilweise auf.

Quelle vatm

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