Musikindustrie: Streaming sorgt für besseren Umsatz

Marktgeschehen

In meinem Umfeld habe ich festgestellt, dass vor allem auch mit dem Start von Apple Music ein Großteil meiner Bekannten mittlerweile auf Online-Musik umgestiegen ist. Es ist einfach, umproblematisch und komplett durchkalkulierbar. Für einen fixen Obolus pro Monat erhält man Zugang zu einer meist unglaublich umfangreichen Musikdatenbank mit einem ebenso großen Spektrum durch die verschiedenen Genres. Ist man im Niemandsland unterwegs und hat keinen Empfang, lädt man einfach 1-2 Alben vorab auf den Handyspeicher und alles ist startklar.

Auch der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) kam in seiner Statistik für das erste Halbjahr 2015 zu einer solchen Erkenntnis. Der Umsatz stieg dank Streaming-Angeboten, welche direkt aus dem Netz abgespielt werden, um 4,4 Prozent auf 686 Millionen Euro. Im Jahresvergleich schossen die Einnahmen auf 12,8 Prozent gegenüber 7,7 Prozent im Vorjahr nach oben. Dabei kommen die Erlöse vor allem aus Abo-Modellen mit monatlichen Zahlungen: “Das Geld wird maßgeblich im Premium-Bereich verdient.” meint dazu Verbandschef Florian Drücke.

Die Umsätze mit der CD sanken um 3,3 Prozent auf 60,6 Prozent. Ich tippe schwer darauf, dass die Verkaufszahlen der CD in Zukunft noch um einiges weiter fallen werden. Komplett vom Markt verschwinden werden sie aber vermutlich ähnlich wie Schallplatten nie. Was meint ihr?

via WUV


Fehler meldenKommentare

Bitte bleibe freundlich.

  1. Es sind Kommentare zu diesem Beitrag vorhanden. Das DISQUS-Kommentarsystem verarbeitet personenbezogene Daten. Das System wird aus diesem Grund erst nach ausdrücklicher Einwilligung über nachfolgende Schaltfläche geladen. Es gilt die Datenschutzerklärung.

Um mobiFlip.de nutzen zu können, müssen Cookies in Deinem Browser aktiviert sein.