Musikmarkt: Musikstreaming holt bald Downloads ein

Musikstreaming wächst in Deutschland weiter fleißig und ist auf dem Weg die Downloads abzulösen. Die CD sorgt aber immer noch für den größten Umsatz.

Den meisten Umsatz auf dem deutschen Musikmarkt macht mit über 60 Prozent noch immer die klassische CD. Auch die digitalen Downloads konnten hier in den letzten Jahren nichts ändern. Jetzt sind sie aber dabei selbst abgelöst zu werden und zwar vom Musikstreaming. Während Downloads für 15,6 Prozent Umsatz sorgten, konnte das Streaming in diesem Jahr um 106 Prozent auf 14,4 Prozent wachsen.

Die Musikindustrie hat hier glaube ich ein Mittel gegen die illegalen Downloads und einen Nachfolger für die CD gefunden. Ich bin mir sicher, dass Streaming die CD in wenigen Jahren ablösen wird. Der hohe Anteil am Umsatz liegt auch nur daran, dass eine CD nicht gerade günstig ist. Ich persönlich weiß gar nicht mehr, wann ich meine letzte CD gekauft habe, ist mittlerweile wohl auch schon über ein Jahrzehnt her.

Während die Popmusik und Schlager in Deutschland zwar weiter beliebt sind, hat vor allem das Wachstum von Hop-Hop und elektronischer Musik für einen Zuwachs bei den Streamingdiensten gesorgt. Die rasante Verbreitung der Smartphones ist hier aber mit Sicherheit einer der größten Katalysatoren gewesen.

Es wundert also nicht, dass immer mehr Hersteller auf Musikstreaming setzen und Apple ging hier letztes Jahr als prominentes Beispiel voran. Ich denke da wird sich in diesem Jahr auch noch einiges tun. Es gibt ja auch immer wieder das Gerücht, dass Samsung den Dienst Tidal übernehmen und einen ähnlichen Schritt wie Apple bei Beats machen will. Die Zahl der Lieder, die die Deutschen in einer Woche streamen lag Ende 2015 übrigens bei 617 Millionen. Tendenz stark steigend.

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Quelle Musikindustrie (via heise)

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