Nexus 7 (2012): Android 4.3 besänftigt mich

Caseable nexus 7 test (2)

Das Nexus 7 (2012) und mich begleitet seit jeher eine Hassliebe. Dies fing bereits mit dem Import aus den USA an und zog sich über diverse Alltagssituationen hinweg. Mal angetan von Größe, Gewicht und Speed, mal kurz vorm Ausrasten wegen der Lahmarschigkeit so mancher Aktion. Seit Android 4.2.2 auf dem Gerät landete, lag es dann fast nur noch in der Ecke. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr darauf, denn es hakte in vielen Bereichen. Ich war enttäuscht, denn auch wenn es billig war, es steht Nexus drauf und das ist für mich ein Versprechen. Ich erwarte auf der Kiste das beste was Google in Sachen Android zu bieten hat.

Jetzt wurde der Nachfolger offiziell vorgestellt. Der läuft mit Android 4.3 und ist natürlich besser ausgestattet. Dafür auch etwas teurer. Ich hatte den Kaufgedanken bereits verworfen, so tief sitzt der Ärger über das Nexus 7 der ersten Generation. Bis zum letzten Samstag, an dem hat Google gerade nochmal die Kurve bekommen aber so richtig haarscharf, denn an diesem Tag landete Android 4.3 auch auf meinem Nexus 7.

Es ist wieder benutzbar. Mit Freude. Ob es am TRIM-Befehl für den Flashspeicher liegt, oder an den weiteren Optimierungen, welche Google vorgenommen hat, weiß ich nicht, aber es ist eine Wohltat. Ich will nicht zu euphorisch werden. Perfekt läuft es nicht. Gedenksekunden gönnt es sich immer noch einige, das ist nun mal der 2012er-Hardware geschuldet, aber ich habe endlich wieder Lust, mich mit dem Gerät zu beschäftigen.

Eins sei noch erwähnt: Jedes mal wenn ich darüber erzähle, was mich am Nexus 7 zwischenzeitlich gestört hat, kommen Nutzer, welche nie Probleme hatten. Ich kann dazu nur sagen, das ist ne super Sache für all diese Nutzer, aber ich und viele andere, von denen ich ähnliche Klagen gehört habe, hat das in dem Moment auch nicht weitergebracht. Hoffen wir einfach, dass die Nexus-Geräte in Zukunft die Latte höher anlegen.

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