Olympia-Teilnehmer zahlen per NFC-Ring von Visa

NFC-Ring © Visa

Bei Visa ist man nicht nur im Bereich der Kreditkarten aktiv, sondern möchte auch kontaktlose Zahlungen vorantreiben. Zu Olympia startet man einen Feldtest mit einem NFC-Ring.

Immerhin drei Milliarden kontaktlose Transaktionen wurden zwischen dem 1. Mai 2015 und dem 30. April 2016 mit Visa Karten und mobilen Endgeräten in Europa abgewickelt. Damit machen kontaktlose Zahlungen bereits eine von fünf Visa Transaktionen am POS aus. Bei den Olympischen Spielen in Rio, bei denen Visa als Sponsor auftritt, stattet man nun einige Teilnehmer mit einem NFC-Ring aus.

Wasserdichter Ring statt Visa-Karte

Auf diesem Ring sind die Kreditkartendaten hinterlegt, er fungiert also im Grunde genau so, wie eine Visa-Kreditkarte mit Kontaktlos-Funktion. Auch die Nutzung ist genau so einfach. Einfach den Ring an ein Kontaktlos-Termin halten und alles weitere läuft automatisch ab. Eine PIN-Eingabe dürfte nur bei höheren Beträgen notwendig werden.

Die Idee ist nicht schlecht und kommt im Kern sogar von den Olympia-Teilnehmern selbst. Für die Athleten ist es einfach unpraktisch eine Geldbörse oder Karte immer bei sich zu tragen und zwischen den Wettkämpfen auch sicher zu verstauen. Hier kommt der bis zu 50 Meter wasserdichte NFC-Ring, mit einem Mikrochip des Unternehmens Gemalto, gerade recht.

Ein durchaus interessanter Versuch, den Visa da durchführt. Ich persönlich finde diese Art Wearable ebenso interessant, zumal solch ein Ring ja auch ohne Akku auskommt. Man darf gespannt sein, ob auch irgendwann Endkunden solche Ringe nutzen können. Abgeneigt wäre ich jedenfalls nicht und freue mich schon auf die Gespräche mit ungläubigen Mitarbeitern an der Supermarktkasse.

Quelle Visa

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