PayPal und Google Pay: Rolle rückwärts

Das Unternehmen PayPal hält laut eigenen Angaben an der Verknüpfung mit der Google Wallet doch fest. Anders lautende Informationen gehen auf einen internen Fehler zurück.

Mitte März war bekannt geworden, dass PayPal-Verknüpfungen mit der Google Wallet bzw. Google Pay nach Ende März wegfallen könnten. Auch bestehende Verbindungen standen zeitweise zur Disposition. Gegenüber heise online erklärte PayPal nun jedoch, dass sich für Nutzer nichts ändere und bestehende Verknüpfungen erhalten bleiben.

PayPal hat die entsprechenden Hinweise zur möglichen Auflösung aus den deutschen FAQ entfernt. Dort findet sich inzwischen wieder nur die Beschreibung zur Einbindung eines PayPal-Kontos in die Google Wallet. Als Einschränkung bleibt demnach vor allem, dass Zahlungen im stationären Handel nur in Deutschland und den USA möglich sind.

PayPal und Google Wallet: Was Nutzer jetzt wissen müssen

Laut Unternehmensangaben bleibt die bestehende Integration nutzbar. Auch beim Wechsel auf ein neues Smartphone sollen sich frühere Verknüpfungen weiter übernehmen lassen. Zudem soll die Neueinrichtung einer Verbindung weiterhin möglich sein. PayPal führte die widersprüchlichen Informationen auf interne Kommunikationsprobleme zurück.

Die zwischenzeitlichen Angaben hatten für Verunsicherung gesorgt, weil die PayPal-Einbindung für einige Nutzergruppen ein praktischer Weg für kontaktloses Bezahlen per NFC ist, etwa auf Android-Smartwatches. Alternative Lösungen sind nicht in jedem Fall gleich einfach nutzbar.

Ich halte es für problematisch, dass Kunden sogar per E-Mail über eine mögliche Änderung informiert wurden. Dadurch sind widersprüchliche Informationen von PayPal selbst in Umlauf geraten. Das schmälert das Vertrauen in diesen Dienst.

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