Rowenta X-Force Flex 11.60 im Test

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Rowenta schickte Ende 2020 den X-Force Flex 11.60 ins Rennen, einen neuen und erneut flexiblen Akkusauger. Ich konnte mir das Modell etwas genauer anschauen.

Fangen wir mit den Basics an: Der Rowenta X-Force Flex 11.60 besitzt 130 Air Watt Saugleistung, eine Akkulaufzeit von knapp 45 Minuten, es gibt mehrere Saugmodi, ein kleines Display, welches Informationen anzeigt, einen Saugbehälter, der fast 1 Liter aufnehmen kann und den man (wie die Filter) mit Wasser reinigen kann.

Rowenta Xforce Flex Test3

Dazu kommen noch diverse Aufsätze zum Saugen, wie der ganz normale Saugkopf mit zusätzlichen LEDs, die zum Beispiel beim Saugen unter einem Sofa hilfreich sein können. Der Begriff „Flex“ steht bei Rowenta für das flexible Rohr, welches das Saugen an schwierigen und vor allem tiefen Stellen erleichtern/ermöglichen soll.

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Der Akku kann schnell getauscht werden und wer möchte, der kann sich hier einen zweiten Akku kaufen und dann logischerweise doppelt so lange saugen. Wobei die 45 Minuten eher für den Eco-Modus gedacht sind, nicht für die Boost-Modi. Und natürlich kann man das Rohr entfernen und den X-Force als Handsauger nutzen.

Neben der normalen Bürste gibt es noch eine Möbelbürste, eine Fugendüse, eine Polsterdüse und eine Mini-Turbodüse. Der Preis liegt bei 349,99 Euro, wobei es bei Rowenta noch 50 Euro Rabatt gibt und wir somit eher über 300 Euro sprechen.

Außerdem gibt es bis Ende der Woche eine Aktion bei MediaMarkt, wo man mit dem Aktionscode „XFORCE“ nur 264 Euro zahlt. Das ist die günstigste Option:

Rowenta Aktion

Rowenta X-Force Flex 11.60: Test als Video

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Rowenta X-Force Flex 11.60: Mein Fazit

Über die Optik kann man streiten, aber irgendwie sehen fast alle kabellosen Saugroboter auf eine gewisse Art und Weise „futuristisch“ aus. Rowenta macht da keine Ausnahme und will mit einem knalligen Rot auffallen. Natürlich kommt viel Plastik zum Einsatz, damit der Sauger leicht ist, aber die Verarbeitung ist gut.

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Im Alltag saugt es sich bisher ganz gut mit dem Rowenta X-Force Flex 11.60 und man merkt, dass Rowenta die Saugleistung erhöht hat. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass der Eco-Modus zu schwach ist und ich standardmäßig den Max-Modus genutzt habe. Diesen kann man nach dem Start mit einer Taste aktivieren.

Wo wir gerade dabei sind und was mir gefällt: Man startet den Sauger mit einer Taste und drückt diese, wenn man fertig ist. Man muss also nicht dauerhaft die Taste beim Saugen drücken. Es gibt aber noch eine Taste zum Drücken und diese aktiviert einen Boost-Modus, den man dann auf einem Teppich nutzen kann.

Rowenta Xforce Flex Test4

Die beworbene Akkulaufzeit von 45 Minuten ist für mich aber nicht realistisch, da ich den Max-Modus dauerhaft nutze und das gilt auch nur im Hand-Modus, mit Stick wirbt man mit 35 Minuten, beziehungsweise mit 20 Minuten im Max-Modus.

Heißt? Ich komme auf knapp 15 Minuten mit einem Mix aus Max-Modus und dem ein oder anderen Boost für Teppiche. Leider aktiviert der Aufsatz den Boost nicht selbst, da bin ich von Dyson gewohnt, dass dieser einen Teppich selbst erkennt.

Das mit den 15 Minuten reicht mir gerade so für meine Wohnung, hängt natürlich auch vom Zustand ab. Wenn der Teppich mal etwas dreckiger und der Boost ein bisschen länger an ist, kann es bei mir doch schon knapp beim Saugen werden.

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Ich war im Test nicht unzufrieden und vielleicht bin ich hier vom Dyson V11 verwöhnt, aber die Saugkraft und die Akkuleistung könnten ein kleines bisschen besser sein. Was mir aber gefällt: Man kann den Akku flott tauschen. Zur Not holt man sich einen zweiten Akku (es ist nur ein Akku im Lieferumfang enthalten).

Der Behälter reicht mir in der Regel und er lässt sich leicht entfernen und leeren. Die Auswahl an Aufsätzen ist super und an zwei Vorteile habe ich mich schon jetzt im Vergleich zum V11 gewöhnt: Das flexible Rohr für unsere Couch und dort sind vor allem die LEDs praktisch, da man den Staub so überhaupt erkennen kann.

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Das Display auf dem Rowenta X-Force Flex 11.60 ist praktisch und zeigt das an, was man benötigt. Die Aufsätze lassen sich leicht wechseln und das flexible Rohr kann ich auch mit einer Hand „aktivieren“. Eine Halterung für die Wand ist übrigens auch dabei und sie lädt den Sauger, wenn er darin hängt. Allerdings geht das mit dem Kabel nicht ohne die Halterung, da muss man dann den Akku entnehmen.

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Und wie lautet mein Fazit? Die Optik ist etwas auffällig, aber bei uns hängt der Akkusauger sowieso in einer Kammer. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Rowenta X-Force Flex 11.60 und er bietet auch ein paar Vorteile, die ich mag. Nur die Saugleistung in Kombination mit der Akkulaufzeit könnte besser sein.

Aber mir ist bewusst, dass der Vergleich vielleicht nicht ganz so fair ist, denn mein Dyson V11 kostet doppelt so viel und da kann man hier auch mehr erwarten. Dafür hat er kein flexibles Rohr und keine LEDs am Sauger. Von meiner Seite gibt es eine Empfehlung für den Rowenta X-Force Flex 11.60, da der Preis fair ist. Die UVP von 350 Euro würde ich vielleicht nicht zahlen, aber alles unter 300 Euro ist okay.

PS: Es gibt noch eine Aqua-Version mit Wischfunktion, die habe ich nicht getestet. In meinem Fall handelt es sich um die Animal-Version. So wie ich das sehe, sind die beiden Modelle aber abgesehen vom Wischaufsatz technisch komplett identisch.

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