Galaxy Fold: So stellt sich Samsung einen Tag mit dem Gerät vor

Samsung Galaxy Fold Header

Samsung präsentierte vor knapp einer Woche das Galaxy Fold, doch erst mit dem aktuellen Video zeigt man, warum man es sich kaufen sollte.

Technisch gesehen finde ich die neuen Smartphones zum Falten super, denn sie zeigen uns vielleicht einen ersten Schritt in die Zukunft. Doch was Samsung und Huawei meiner Meinung nach verpasst haben, war das: Warum? Warum sollte ich mir jetzt ein faltbares Smartphone kaufen, wo sind die Vorteile?

Ein aktuelles Video von Samsung zeigt, wie man sich so einen Alltag mit dem Galaxy Fold vorstellt. Samsung spricht im eigenen Blog (Interview mit Eui-Suk Chung, allerdings geführt vom Samsung Newsroom, also von Samsung selbst) von einer komplett neuen Art ein Smartphone zu bedienen.

The Galaxy Fold’s software was designed to provide streamlined usage for various scenarios. When the user folds it, they can take a quick look at smartphone notifications and other essentials. Then, when it is unfolded, the user can use the larger immersive display for higher quality viewing on the apps they require and in-depth multitasking.

Selbst auf dem MWC gab es aber keine kurzen Hands-On-Demos, daher ist das im Moment leider das Beste, was wir haben. Ich bin zwar kein Freund von PR-Videos, wenn es um einen Eindruck geht, aber auf der Messe in Barcelona war das Samsung Galaxy Fold leider nur hinter Glas zu sehen.

Samsung Galaxy Fold: Das Luxus-Erlebnis

Kate Beaumont von Samsung UK hat The Verge übrigens verraten, dass man mit einem luxuriösen Marktstart beim Galaxy Fold rechnen kann. Ob es das 2000 Dollar teure Smartphone aber – wie zum Beispiel damals die Apple Watch Edition – nur in Luxus-Shops geben wird, das wollte man nicht verraten.

Klingt für mich allerdings nicht so, als ob so ein Galaxy Fold ab April in jedem MediaMarkt zum Testen liegen wird. Ich vermute, dass wir 2019 nur wenige Nutzer mit so einem Gerät sehen werden und Geräte wie das Galaxy Fold oder Huawei Mate X eher die Presse und Tech-Szene beschäftigen werden.

Aber mal abwarten, die größte Hürde auf dem Weg zu so einem Szenario (mit noch anderen Beispielen) könnte der Support der Entwickler sein. Bei Android interessieren die sich kaum für Android-Tablets und skalieren ihre Apps oft nur hoch, doch wie wird es dann bei faltbaren Smartphones sein, deren Marktanteil für sehr lange Zeit noch hinter dem von Tablets liegen wird.

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