Samsung Galaxy Note 7: Probleme beim Austausch

Es vergeht so gut wie kein Tag, an dem es nicht mindestens eine Neuigkeit zu Samsung und dem Austauschprogramm des Galaxy Note 7 gibt.

Es sind allerdings sehr häufig negative Schlagzeilen und auch heute reiht sich ein weiteres Problem an. Es gibt nämlich gesetzliche Transportvorschriften, die es DHL verbieten das Galaxy Note 7 weiterzuschicken. Das bedeutet, dass das Gerät bei vielen Kunden angenommen, aber nicht an Samsung weitergeleitet wird.

Die logische Schlussfolgerung: Es gibt kein neues Austauschgerät. Samsung gibt das Neugerät nämlich erst frei, wenn das alte eingetroffen ist. Das Problem liegt also nicht an DHL, dort hält man sich nur an gesetzliche Vorgaben und das kann glaube ich jeder verstehen, das Problem liegt in diesem Fall direkt bei Samsung.

Es geht allerdings auch besser, denn wie All About Samsung berichtet, macht 1&1 das anders und schickt die Neugeräte erst raus. Als Kunde hat man dann bequem Zeit, um das alte zurück zu schicken. Und so wie ich das gelesen habe, hat man für den Rückversand 30 Tage Zeit – dann wird eine Rechnung ausgestellt.

Erst den Kunden zufrieden stellen

Es dem Kunden so bequem wie möglich machen, das bekommt Samsung hier nicht hin. Es sollte selbstverständlich sein, dass man ihm erst das Neugerät schickt und dann das alte zurück verlangt. Und wenn nicht, dann direkt ein Leihgerät schickt. Es gibt Meldungen, dass das mit den Leihgeräten auch nicht so wirklich klappt.

Das Note 7 wird seinen schlechten Ruf wohl nicht weg bekommen, Samsung sollte schauen, dass man da nicht noch die Vorbesteller, die zu den treuesten Kunden des Unternehmens gehören, vergrault. Also Samsung, schickt die Neugeräte raus, freut euch über glückliche Kunden und kümmert euch dann darum, dass die defekten wieder bei euch landen. Und falls das nicht klappt, dann habt ihr mit Sicherheit noch das ein oder andere Galaxy S7 Edge als Leihgerät im Lager liegen.

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