Samsung Galaxy S im Benchmark-Vergleich mit dem Nexus One + Video und Galerie

Mit Benchmark-Tests kann man durch einfaches Starten einer App die Schnelligkeit und die speziellen Fähigkeiten eines Smartphones gut erfahren. Deswegen wurde mit dem bekannten Galaxy S von Samsung ein solcher Test durchgeführt. Um das ganze etwas anschaulicher zu gestalten, wurden die jeweiligen Ergebnisse mit einem Nexus One verglichen.

Starten wir den Wettbewerb mit dem Benchmark-Test „Google’s V8 benchmark“. Er prüft vorallem die Perfomance von JavaScript während dem Surfen im Internet. Als kleine Background-Info vorher: Beide Geräte, sowohl das Nexus One als auch das Galaxy S, laufen mit Android 2.1. Doch das Google-Smartphone hat die Nase etwas vorne: Es erzielt ein Ergebnis von 63.5, das Galaxy S liegt mit 57.5 etwas hintendran.

Der zweite Test nennt sich „Dromaeo benchmarking“ und testet ebenfalls das JavaScript, mit einm kleinen aber feinen Unterschied: Auch die Grafikleistungen werden ins Ergebnis miteinbezogen. Wenn auch knapp besiegt das Galaxy S hier mit einem Ergebnis von 15.92 das Nexus One. Das Nexus konnte immerhin 15.5 erreichen.

Der nächste Versuch wurde mit „Benchmark Pi“ durchgeführt und berechnet lediglich die Prozessorleistung. Da beide Geräte mit einer 1GHz starken Komponente aufwarten könne, sollte beide Geräte ein ungefähr gleiches Ergebnis erzielen. Doch falsch gedacht, das Galaxy S schlägt seinen Kontrahenten mit fast 1000 Millisekunden: 2617 Millisekunden gegenüber 3524 Millisekunden beim Nexus One.

Der Linpack Test sollte schon mehreren von euch bekannt sein, denn er zeigte vor kurzem die Steigerung eines Nexus One mit Android 2.2 im Vergleich zu der 2.1-Variante an. Größtenteils werden die Ergebnisse aus der Prozessorleistung und dem Umgang mit der Dalvik Virtual Machine bezogen. Auch dort schlägt das Galaxy S das Nexus One mit einem MFLOPS Unterschied: Das Galaxy S konnte ca. 8,5 MFLOPS erreichen, das Nexus One 7,5. In diesem Test konnte das Samsung-Gerät also auch überzeugen. Für alle, die nicht wissen, was die Einheit MFLOPS bedeutet: Es ist eine Abkürzung für Mega FLOPS. FLOPS bedeutet nichts anderes wie Floating Point Operations Per Second“, auf Deutsch sind das die Gleitkommaoperationen, die pro Sekunde ausgeführt werden können.

Der Hammer an der ganzen Sache wird aber erst durch den Neo Core Benchmark Test aufgedeckt. Dieser misst fast ausschließlich die Grafikleistung. Er gibt das Ergebnis in der Einheut FPS (Frames per second, also Bilder pro Sekunde) an. Eigentlich müsste dieser Versuch schon entschieden sein, denn das Galaxy S verfügt über den „Hummerbird“ Chipsatz. Um das Ganze also noch etwas spannender zu machen, hat der Tester das Experiment mit einem Nexus One mit Android 2.2 durchgeführt. Das Galaxy S musste sich also gegen einen eigentlich überlegenden Gegner durchsetzen. Trotzdem erreicht das Samsung-Smartphone mit ungefähr 56 FPS einen sagenhaften Wert, den noch kein Smartphone ansatzweise gepackt hat. Das Nexus One liegt hier mit 29 FPS stark zurück.

Um den letzen Test nochmals etwas zu verdeutlichen, gibt’s hier noch ein Video, in dem das Galaxy S sowohl mit dem Nexus One als auch mit dem HTC Desire verglichen wird. Wie nicht anders zu erwarten war gewinnt natürlich das Samsung-Smartphone, gefolgt von Nexus One und Desire, die den Test fast gleichzeitig beenden. Viel Spaß!

Hier noch ein paar Bilder, die René letzte Woche auf der Droidcon vom Galaxy S schießen konnte.

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