Samsung Galaxy S4: Zu viel Speicher von Haus aus belegt?

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Bereits bei der kleineren Version vom Microsoft Surface kam die Diskussion um den freien Speicherplatz des Gerätes auf und nun folgt diese auch beim Samsung Galaxy S4. Kauft der Kunde sich das Gerät in der Version mit 16 GB internem Speicher, so steht ihm von Haus aus „nur“ 9,15 GB (minus vorinstalliere Apps) interner Speicher zur Verfügung. Das ist zumindest über ein Drittel weniger, als auf der Packung steht. Geschuldet ist dies den umfangreichen Software-Funktionen, den Android-Anpassungen von Samsung und der Bloatware, die Samsung auch beim Galaxy S4 wieder von Haus aus auf dem Gerät platziert.

Für die ersten beiden Punkte bringe ich persönlich reichlich Verständnis auf, für Zwangsapps wie Bild.de, Flipboard, HRS Hotel Suche, blurb und KaufDA auf einem 600+ Euro Flaggschiff-Smartphone allerdings gar nicht. Diese sind zwar teilweise deinstallierbar, nisten sich nach einem Systemupdate aber wieder neu ein. Der Diskussion über den freien Speicherplatz wird zumindest durch den verbauten micro-SD-Slot etwas der Wind aus den Segeln genommen.

Allgemein bleibt wohl zu sagen, dass weniger Speicherplatz nie schön ist, sich dies in der Branche aber (leider) so eingebürgert hat und auch bei anderen Hersteller nicht viel anders ist. Würden Hersteller mit „verfügbarer Speicher“ werben, wäre das optimal, das wird aber wohl nicht so schnell passieren. Wie seht ihr die Sache, okay oder eher unschön?

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