Samsung kündigt neuen Update-Prozess für Android-Sicherheitslücken an

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Der Begriff Stagefright ist in aller Munde und nach dem Google bereits das Update für die ersten Nexus-Modelle veröffentlicht hat, schauen die anderen Hersteller nur zu. Das soll sich bei Samsung in Zukunft ändern.

Sicherheitslücken bei Android sind ein ernstzunehmendes Thema, denn nicht wenige Modelle werden einfach auf den Markt geworfen und dann nicht mehr von den Herstellern unterstützt. Wenn ein 150-Euro-Modell nicht die neueste Funktion von Android M bekommt ist das zu verkraften, wenn aber ein Galaxy S6, also ein aktuelles Flaggschiff, nicht schnell genug ein Sicherheitsupdate bekommt, ist das eine andere Hausnummer. Das sieht auch Samsung so.

Der Hersteller hat daher bekannt gegeben, dass man den Update-Prozess in Zukunft verbessern möchte. Updates, die Sicherheitslücken schließen, sollen schneller verteilt werden. Samsung sagt aber nicht, wie man das anstellen möchte, der Prozess soll nur schneller werden und man ist im Gespräch mit den Netzbetreibern dieser Welt, die einen großen Einfluss auf Updates haben. Netzbetreiber sind nicht selten eine Schwachstelle bei diesem Prozess.

Man könnte sich jetzt hinstellen und sagen „Wird auch Zeit“, doch ich bin erst mal gespannt, wie die Lösung aussehen soll. Es bleibt eigentlich nur die, die Netzbetreiber zu umgehen und die Option zu haben, bestimmte Updates von Android direkt an die Nutzer zu verteilen. Aber immerhin, Samsung gelobt hier Besserung und das ist ein löblicher Schritt. Ich hätte mir aber wie gesagt ein paar Vorschläge gewünscht, wie man den Prozess verbessern möchte.

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