Sharp übernimmt PC-Sparte von Toshiba

Das japanische Unternehmen Toshiba verkauft die eigene PC-Sparte an die zu Foxconn gehörende Marke Sharp. Der Kaufpreis für 80 Prozent der Aktien soll umgerechnet zwischen 36 und 45,5 Millionen Euro liegen.

Toshiba trennt sich nun auch noch von der eigenen PC-Sparte, deren vergangene Jahre mit roten Zahlen nicht gerade von Erfolg gekrönt waren. 2017 betrug der Verlust des Geschäftsbereichs Toshiba Client Solutions umgerechnet ca. 75 Millionen Euro. Nach dem Geschäft mit Speichermedien stößt man daher nun auch die PC-Sparte ab.

Mit der ebenfalls ehemals japanischen Marke Sharp hat man nun immerhin einen Käufer gefunden, der schon einmal selbst am PC-Markt aktiv war. Mit dem Auftragsfertiger Foxconn, der Sharp vor zwei Jahren übernahm, im Rücken, könnte es möglich werden, die Produktionskosten zukünftiger Toshiba-Notebooks zu senken und auf diese Weise mit besseren Preisen wieder eine größere Rolle am Markt einzunehmen. Während man im Business-Bereich aktuell noch recht gut dasteht, ist Toshiba auf dem Consumer-Markt kaum noch der Rede wert.

Die Übernahme in Form von einer Akquisition von 80 Prozent der Aktienanteile an Toshiba Client Solutions möchte Sharp bis zum Herbst abgeschlossen haben. Vermutlich werden wir erst dann erfahren, wie es mit der Marke Toshiba am Notebook-Markt weitergehen wird.

via: Heise

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