Andreas Scheuer setzt bei Autobranche auf Technologieoffenheit

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Die kommende Abgasnorm der EU dürfte einigen Autoherstellern durchaus große Kopfschmerzen bereiten, immerhin müssen Unternehmen wie die Volkswagen AG schon jetzt Strafzahlungen für 2020 zurücklegen. Andreas Scheuer ist das ein Dorn im Auge und er fordert die EU laut dpa zu einem Umdenken auf.

Der Klimaschutz sei wichtig, so Andreas Scheuer, aber „nicht mit Verboten und Einschränkungen“. Er setzte lieber auf eine „Technologieoffenheit“ und will die Innovationen fördern. Zu harte Regeln könnten dafür sorgen, dass die Branche aus der EU abwandert und das wäre finanziell für einige EU-Länder suboptimal.

Es benötigt keine Technologieoffenheit

Dabei würde es eigentlich genau das Gegenteil benötigen. Die Hersteller fordern schon lange von der Politik, dass sie keine Offenheit, sondern eine Klarheit und eine klare Richtung wollen. Elektromobilität lautet weltweit die Zukunft und da kann man entweder mitmachen, oder man versucht einen eigenen Weg zu gehen.

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Viele deutsche Autohersteller haben es nun mal verschlafen und müssen nun sehr schnell aufholen. Doch es ist nicht so, als ob sich diese Entwicklung erst gestern angedeutet hat, vor allem die Vorgaben für 2020 waren lange bekannt und auch die kommende Abgasnorm wird seit Monaten diskutiert (und es dauert noch).

Das mit der Technologieoffenheit wird schwierig, denn die Entwicklung ist extrem teuer und die Hersteller haben sich gerade erst auf die Elektromobilität geeinigt. Statt also den Sündenbock bei der EU zu suchen und die zu schützen, die es verpennt haben, sollte man jetzt alles daran setzen, dass man das Schiff noch in die richtige Richtung lenken kann. Scheuer ist da aber vielleicht die falsche Person.

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