Face ID mit Maske: Apple zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit

Apple Iphone 11 Pro Hand

Viele von uns haben sich in den letzten Jahren an Face ID gewöhnt, mussten aber mit Beginn der Corona-Krise feststellen, dass diese Technologie im Alltag dann doch wieder etwas umständlicher, als ein normaler Fingerabdrucksensor ist.

In der Android-Welt haben sich Sensoren unter dem Display und auf der Seite der Geräte durchgesetzt, Apple verweigerte sich diesem Schritt jedoch. Erst mit dem neuen iPad Air wird Touch ID endlich in den Power-Button oben wandern.

Apple: Sicherheit oder Bequemlichkeit?

Folgt dieser Schritt auch beim iPhone? Das ist unklar, aber Apple befindet sich gerade in einem Dilemma, in dem man zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit entscheiden muss. Mit einer Maske (Mund-Nase-Schutz) kann man Face ID nämlich nicht nutzen. Dann erscheint (seit iOS 13.5) direkt der Zahlencode.

Das fühlt sich (für mich weiterhin) wie ein großer Rückschritt an, denn auf diesem Weg habe ich mein Smartphone schon seit Jahren nicht mehr entsperrt.

Die Modelle zur Gesichtserkennung sind wirklich gut, aber es ist ein kniffliges Problem. Die Nutzer wünschen sich Bequemlichkeit, aber zugleich wollen sie sicher sein. Und bei Apple dreht sich alles darum, sicherzustellen, dass die Daten sicher bleiben.

Tim Millet von Apple hat dem Stern verraten, dass andere Techniken denkbar seien, die zum Beispiel einen Teil vom Gesicht weglassen. Wenn wir ehrlich sind, dann ist das aber vielleicht nicht die beste Idee, da die Sicherheit leiden kann.

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Apple befindet sich nun also in einer Zwickmühle, denn Masken werden uns jetzt sicher noch eine ganze Weile begleiten. Hält man konstant an Face ID fest und entwickelt man die Technologie nicht weiter, dann könnten Nutzer irgendwann davon genervt sein und sich nach Alternativen auf dem Markt umschauen.

Die beste Lösung (meiner Meinung nach) wäre: Face ID und Touch ID ins iPhone packen. Face ID kann so wie bisher bleiben und wie wir beim iPad Air gesehen haben, klappt Touch ID im Power-Button. Man könnte den Sensor also auch ins iPhone packen, was der sehr zuverlässige Ming-Chi Kuo sogar mal für 2021 in Aussicht gestellt hat. Das nächste iPhone, welches Apple kommende Woche zeigen wird, dürfte aber weiterhin ganz normal mit Face ID ausgestattet sein.

Und das bedeutet, dass iPhone-Nutzer vermutlich noch eine Weile damit leben werden, dass sie mit Maske immer wieder den Zahlencode eintippen müssen.

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