Dacia: Autogas statt Elektromotor

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Renault blickt positiv auf das Jahr 2019 zurück und geht zufrieden in das Jahr 2020. Laut Renault Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz stehen wir „am Beginn der Goldenen Zwanziger für das Elektroauto“ und Renault will dabei eine führende Rolle spielen.

Dacia: Kein Wort zur E-Mobilität

Das trifft jedoch nicht auf die Renault-Tochter Dacia zu, denn hier möchte man zunächst den LPG-Autogas-Antrieb ausrollen. Von einem Elektroauto ist bisher keine Rede, da dürfte 2020 also nichts von Dacia kommen.

Ende 2019 hat Dacia mal erwähnt, dass man 2021 für den Einstieg in die E-Mobilität anpeilt. Das Problem von Dacia: Die Autos sind extrem günstig und das ist in dieser Preisklasse mit einem Elektroauto noch nicht möglich. Würde man die Preise nun anheben und auf einen Elektromotor setzen, könnte man vermutlich die Zielgruppe von Dacia nicht mehr bedienen und würde Kunden verlieren.

Dacia: E-Auto könnte noch dauern

Die Renault Group konzentriert sich also zunächst auf die eigenen Modelle und will hier Druck machen, der ZOE gehört immerhin zu den beliebtesten E-Autos auf dem Markt und war 2019 das meistverkaufte Modell in Deutschland.

Doch ein Renault ZOE startet bei über 20.000 Euro, ein vergleichbares Modell von Dacia bei unter 10.000 Euro. Es dürften also noch einige Monate (Jahre?) ins Land ziehen, bis Dacia ein Elektroauto in dieser Preisklasse anbieten kann.

Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Für eine Marke wie Dacia ist es nicht leicht diesen Schritt zu gehen. Man könnte das vielleicht noch mit der Reichweite regeln und die Akkus kleiner machen. Nur dann ist die Gefahr groß, dass das am Ende auch niemand kaufen möchte. Keine leichte Aufgabe für Renault.

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