Datenpanne bei Mastercard

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Heute Nachmittag wurde beim Schnäppchenportal „mydealz“ von einer anonymen Quelle ein Link zu einem Dokument mit rund 90.000 Datensätzen veröffentlicht. Enthalten waren neben gekürzten Mastercard-Nummern unter anderem Vor- und Zunamen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, (teilweise) Adressen sowie Telefonnummern von (vermutlich ausschließlich) deutschen Nutzern des Bonusprogramms Mastercard Priceless.

Mastercard hat das Bonusprogramm als Reaktion darauf zwischenzeitlich offline genommen und verkündet, dass das Zahlungsnetzwerk nicht davon betroffen sei. Das Ausmaß der Datenpanne lässt sich derzeit noch nicht vollkommen abschätzen. Erste Hinweise auf Probleme gab es bereits vor einigen Wochen, als Gutscheincodes der Plattform auf einmal nicht mehr gültig waren. Damals reagierte Mastercard nicht auf entsprechende Meldungen der betroffenen Nutzer.

Wer bei der Bonusplattform registriert ist, sollte auf jeden Fall erstmal die Abrechnungen der dort hinterlegten Mastercards im Auge behalten. Zudem dürften sich die veröffentlichten Daten in Kürze auf Plattformen wie haveibeenpwned prüfen lassen. Sobald es weitere, belastbare Details zur Sache gibt, greifen wir diese auf.

Update

Der Datensatz wurde mittlerweile im Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts eingespielt. Jeder Nutzer kann dort ab sofort selbst prüfen, ob er mit seinen Daten auf der Liste ist.

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