Glasfaser NordWest: Telekom und EWE gründen Joint Venture

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Die Deutsche Telekom und das Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE haben einen Vertrag unterzeichnet, der die Gründung des gemeinsamen Unternehmens (Joint Venture) namens Glasfaser NordWest vorsieht. Die Kooperation ist zeitlich nicht beschränkt.

Glasfaser NordWest soll bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit schnellem Internet versorgen. Es wirkt in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens.

Technische Grundlage sind Glasfaseranbindungen bis ins Haus (Fibre to the Home/FTTH). Beide Partner gehen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von rund zehn Jahren aus.

Ab dem Jahr 2020 sollen die ersten Kunden im Ausbaugebiet die neuen Glasfaseranschlüsse nutzen können.

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EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler (links) und Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland

Beide Gesellschafter bauen die Infrastruktur in einem „wettbewerbsoffenen Auswahlverfahren“ auf. Sie wirken dabei als Generalunternehmer. In den ersten beiden Jahren nach Unternehmensgründung legt Glasfaser NordWest die auszubauenden Gebiete vorab fest. Die beiden Mutterunternehmen Telekom und EWE werden ausbauen. Im Anschluss vergibt Glasfaser NordWest die Ausbaugebiete per Auswahlverfahren auch an Dritte.

Sobald die Hausanschlüsse gelegt worden sind, treten die beiden Telekommunikationsanbieter EWE und Telekom sowie alle weiteren interessierten TK-Unternehmen in einen direkten Wettbewerb um die jeweiligen Kunden.

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