• Höchststand bei Spren­gungen von Geld­au­to­ma­ten

    Geldautomat Atm

    Die Angriffe auf Geldautomaten weisen im Jahr 2018 einen Anstieg um etwa 18 Prozent auf rund 590 registrierte Fälle auf. Die sogenannten physischen Angriffen machen dabei den größten Anteil aus.

    Dazu gehören, mit einem Anteil von rund 63 Prozent, die insgesamt 369 versuchten und vollendeten Sprengungen von Geldautomaten. Wurden vor zehn Jahren nur 19 Sprengungen und 14 Sprengversuche von Geldautomaten gezählt, stieg die Fallzahl nun auf einen neuen Höchststand.

    Die Täter entwendeten insgesamt rund 18 Millionen Euro Bargeld. Hinzu kommen Sachschäden in Millionenhöhe, die die Sprengkraft der Explosionen an den Geldautomaten, deren Aufstellungsorten und mitunter auch an benachbarten Gebäuden verursachte.

    Skimming rückläufig

    Eine rückläufige Entwicklung der Fallzahl ist beim „Skimming“, einer technischen Manipulation von Geldautomaten, festzustellen. Die Fallzahl ging trotz weiterentwickelter Technik um rund 10 Prozent auf 449 polizeilich registrierte Fälle im Jahr 2018 zurück.

    Die mit Abstand meisten Skimming-Angriffe geschahen in Berlin. Immerhin 343 Fälle wurden in der Hauptstadt registriert. Opfer wurden dort oftmals Touristen aus dem außereuropäischen Ausland, deren Zahlungskarten nicht mit einem EMV-Chip gesichert waren.

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