• Huawei: Kritische US-Produkte dürfen noch nicht geliefert werden

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    Ren Zhengfei, der Gründer von Huawei, ging diese Woche mal wieder an die Öffentlichkeit und stellte sich einem Interview mit Yahoo Finance. In diesem gab er an, dass Huawei komplett unabhängig von US-Unternehmen sei.

    Man war etwas überrascht vom Eintrag auf die schwarze Liste (Entity List), doch das Geschäft geht normal weiter. Trotz der Ankündigung von Donald Trump bleibt Huawei übrigens auf der schwarzen Liste. Laut Zhengfei haben die ersten US-Unternehmen aber wieder mit Lieferungen an Huawei begonnen.

    Huawei will unabhängiger werden

    Dabei handelt sich laut Rhen Zhengfei aber eher um kleinere Unternehmen, die „kritischen Komponenten“ werden weiterhin nicht geliefert. Man habe aber auch die Entscheidung getroffen sich von einigen US-Komponenten zu trennen.

    Im Interview wurde auch bestätigt, dass Huawei die US-Niederlassung Futurewei schließen wird. Eigentlich wollte man 600 Millionen US-Dollar investieren, doch aktuell darf Futurewei keinen Kontakt zu Huawei haben und da ergibt es wenig Sinn diese Forschungsabteilung weiterhin in den USA zu stationieren.

    Rhen Zhengfei betonte außerdem nochmal, dass Huawei nur ein Spielball im Handelskrieg zwischen den USA und China  sei. Die Trump-Regierung habe nichts in der Hand und eigentlich seien die Sicherheitsbedenken sowieso egal, da man nicht vorhabe auf dem 5G-Markt in den USA einzusteigen.

    Huawei hofft auf das Rechtssystem der USA

    Mit einem Bann von Huawei würden die USA außerdem zurückfallen, es seit der Anfang von einer Aufholjagd. Die Technologie von Huawei sei der von anderen Mitbewerbern überlegen und man kann oft attraktivere Preise machen, ohne eine Zusammenarbeit könnte der US-Markt in Zukunft das Nachsehen haben.

    Huawei möchte das eigentlich nicht und man setzt nun auf das Rechtssystem der USA, man hat mehrere laufende Klagen gegen die US-Regierung. Auf China will man aber nicht setzen, im Gegenteil. Huawei möchte zeigen, dass man nichts mit der Regierung und dem Handelsstreit der beiden Länder zu tun hat.

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