Kommentar: DKB mit unsauberen Methoden bei der Preiserhöhung

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Dass die Deutschen Kreditbank AG (DKB) an der Preisschraube drehen wird und die girocard und Visa-Kreditkarte zukünftig nur noch gegen Aufpreis ausgibt, darüber hatten wir bereits informiert. Leider arbeitet man meiner Einschätzung nach mit unsauberen Methoden bei der Preiserhöhung.

Die DKB führt im November 2021 für alle Neukunden eine Visa-Debitkarte zum kostenlosen DKB-Girokonto ein. Im Zuge dessen gibt es auch Anpassungen bezüglich der girocard und VISA-Kreditkarte. Die beiden Karten werden nämlich zukünftig kostenpflichtig. Die girocard zunächst nur für Neukunden, die Visa-Kreditkarte auch für Bestandskunden, die die neue Debitkarte annehmen. Alle Details dazu findet ihr im Beitrag von gestern.

Nun hat die DKB alles Recht der Welt ihre Preise und Leistungen anzupassen. Kunden werden über die Anpassungen informiert und können dann entscheiden, ob das für sie klar geht. Dann ist also alles gut? Nun ja. Leider verschleiert die DKB gezielt gewisse Änderungen, was ich als sehr unsauber und ehrlich gesagt auch unfair gegenüber den eigenen Kunden empfinde.

„Unsere Konditionen bleiben gleich“ – oder doch nicht?

Da wäre zum einen die gewünschte Zustimmung zu den neuen AGB. Die Dokumente, die die Kunden erhalten, liegen mir vor. Ich würde diese mindestens als „verwirrend“ bezeichnen. In Dokument 1 heißt es: „Wir bitten um Ihre aktive Zustimmung“ und weiter:

Das Wichtigste zuerst

Unsere Konditionen bleiben gleich. Die aktuellen Preise und Bedingungen entsprechen unverändert dem Ihnen zuletzt mitgeteil- ten Stand. In Folge des BGH-Urteils wollen wir nur die Art und Weise ändern, wie wir mit Ihnen zukünftig Vertragsanpassungen vereinbaren.

Ähm, wie bitte? Es macht doch gerade die Runde, dass beim Kartenangebot einiges umgebaut wird? Korrekt. Man darf sich als guter DKB-Kunde nämlich nicht von Dokument 1 in die Irre führen lassen, sondern sollte sich erstmal in Ruhe Dokument 2 anschauen. Das heißt „Vertragsangebot Visa Debitkarte“.

Dort steht dann nämlich drin, dass die Visa-Kreditkarte als kostenfreie Karte zum Konto ersetzt wird, dass die neue Visa-Debitkarte ohne Aufforderung zugeschickt und wie der Vertrag zur neuen Karte überhaupt zustande kommt. Kurz: Wer die zugesandte Karte aktiviert, hat automatisch zugestimmt. So heißt es:

DKB AG gibt gegenüber dem*der Kund*in ein bindendes An- gebot auf Abschluss des Vertrages ab, das sie dem*der Kund*in in sein*ihr elektronisches Postfach im Banking einstellt. Der*die Kund*in nimmt dieses Angebot an, indem er*sie für die ihm*ihr von der DKB AG zur Verfügung gestellte Debitkarte im Banking eine Wunsch-PIN vergibt. Mit erfolgreicher Vergabe der Wunsch- PIN für die Debitkarte kommt der Vertrag zustande.

Wer keine Lust hat, 36 Seiten PDF-Dokument zu lesen und wie gewohnt eine neue Karte aktiviert, hat zugestimmt. Rechtlich mag das alles korrekt sein, aber ist das wirklich fair und transparent? Nun ja, die Darstellung der Umstellung nach außen lässt daran Zweifel aufkommen.

Statt zwei Karten nur noch eine?

Es kommt einem schon etwas merkwürdig vor, dass die DKB ihre neue Visa- Debitkarte an sämtlichen Stellen ihrer bisherigen Karten-Kombi als überlegen darstellt und dabei meines Erachtens eine sehr grenzwertige Formulierung nutzt. So heißt es bereits im „Vertragsangebot Visa Debitkarte“:

[…] Sie vereint in ihren Funktionen das, was Girokarte und DKB-VISA-Card bisher zusammen können. Statt zwei Karten brauchen Sie im Alltag nur noch eine.

Dieses Bild möchte man auch auf der Sonderseite debitkarte.dkb.de zeichnen. Im dort eingebunden Video stellt man das noch vereinfachter dar. Schauen wir mal:

Das stimmt auf vielen Ebenen – wenn man es genau nimmt – nicht. Dass mit der Visa Debit chipTAN nicht mehr funktioniert ist zumindest technisch nachvollziehbar. Dass man allerdings bei der Darstellung der neuen Karte fast sämtliche Akzeptanz-Informationen weglässt, ist doch etwas „fishy“.

Wer genau hinschaut, sieht natürlich, dass in der Tabelle unter „Bezahlen an reinen Girocard-Akzeptanzstellen“ ein X bei der Visa Debit steht. Die Akzeptanz von Visa (und Mastercard) wird in Deutschland immer besser, sie ist aber eben noch nicht so hoch wie bei der girocard. Ein „kleines“ Detail, das man lieber nicht so deutlich betonen möchte.

Auch könnte es mit der Visa Debit im Auslandsurlaub durchaus Schwierigkeiten geben, wenn man ein Hotel buchen oder ein Auto mieten möchte. Das muss nicht passieren, aber eine Debitkarte ist eben keine Kreditkarte mit zugesichertem Verfügungsrahmen durch die Bank. Ein weiteres „kleines“ Detail, das man lieber nicht so deutlich betonen möchte.

Auch der DKB-Support kennt das neue Produkt selbst noch nicht so richtig. Anders lässt sich manche Aussage zur neuen Karte in meinen Augen nicht erklären. Die Debit Visa ist natürlich keine girocard, also ist eine Aussage wie „die Girocard-Funktion ist weiterhin vorhanden“ – freundlich ausgedrückt – sehr grenzwertig.

Das ist einfach gezielt auf Verwirrung ausgelegt. Hier kommt es auf Details an: Die Visa Debit ist technisch gesehen eine Girokarte, aber eben keine Girocard.

DKB: Gutes Produkt, miese Kommunikation

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Nun könnte man meinen, ich mag eine Debitkarte nicht. Und genau das ist nicht der Fall. Ich bin großer Freund von Debitkarten. Ich kann zwar jeden verstehen, der einen Use Case für „echte“ Kreditkarten hat, aber ich habe ihn nicht. Ich mag Echtzeitbanking, dass alles immer direkt verbucht wird. Das ist genau mein Ding und genau das macht die neue Visa Debit von der DKB.

Von der girocard halt ich hingegen nicht sonderlich viel, die war in meinen Augen schon immer eine halbgare Lösung, die nur mit Co-Badge erträglich wurde und online weiterhin versagt.

In meinen Augen ist die Umstellung bei der DKB also im Grunde eine tolle Sache. Warum dann dieser Beitrag? Weil mich die Art und Weise stört.

Die gesamte Kommunikation ist darauf ausgelegt, den Kunden in seiner Entscheidung maximal zu beeinflussen und es dabei mit den Fakten nicht ganz so genau zu nehmen. Ja, das liegt auch an der Bequemlichkeit der Kunden. Die meisten schauen eben lieber ein Video mit Informationen, als AGB oder Tabellen zu studieren. Das bedeutet aber nicht, dass eine Bank das gezielt ausnutzen sollte.

Die DKB stand für mich immer für klare, offene und direkte Kommunikation. Kein Werbe-Blala, sondern faires Banking. Dieses Bild hat mit der nun anstehenden Umstellung Schaden genommen.

Update

Ich möchte so fair sein und der DKB die Möglichkeit bieten, ihre Sicht der Dinge zu äußern. Daher platziere ich nachfolgend einige Anmerkungen der DKB zur Sachlage, die man uns zukommen lassen hat (Hervorhebungen von uns). Leider geht man dabei nicht auf die grenzwertige Feature-Kommunikation zur neuen Karte ein, die meines Erachtens zumindest in Teilen irreführend ist.

Einführung der Debitkarte / Zustimmung AGB: Einordnungen der DKB:

Bei den beiden Punkten, die wir gestern an unsere Kund*innen kommuniziert haben, handelt es sich um zwei vollkommen voneinander getrennte Themen. Daher haben wir diese kommunikativ auch bewusst voneinander getrennt und als gesonderte Mitteilungen in die Postfächer unserer Kund*innen eingestellt.

Wir wissen, dass insb. Mitteilungen zu Produkten und Konditionen nicht sofort allen Kund*innengruppen verständlich sind, unser Ziel ist aber, diese so transparent, einfach und deutlich wie möglich zu gestalten.

In Folge des BGH-Urteils wollen wir nur die Art und Weise ändern, wie wir mit unseren Kund*innen zukünftig Vertragsanpassungen vereinbaren. Dies ist notwendig infolge des BGH-Urteils von Ende April 2021.
Nur bei aktiver Zustimmung zu den geltenden Preisen und Bedingungen haben wir auch künftig eine gültige Vertragsgrundlage mit unseren Kund*innen.

Wichtig ist aber: Unsere Konditionen bleiben gleich. Die aktuellen Preise und Bedingungen entsprechen unverändert dem unseren Kund*innen zuletzt mitgeteilten Stand.

Die Anpassung unseres Kontopakets steht hierzu aber in keinerlei Zusammenhang und wir werden natürlich weiter umfassend über die anstehenden Änderungen informieren. Zunächst mussten wir hier aber unseren juristischen Anforderungen nachkommen.

Erst bei Aktivierung der Debitkarte im Webbanking unter dkb.de entsteht ein Vertrag zwischen den Kund*innen und uns. Anschließend werden unsere Kund*innen befragt, ob sie die bisherigen Karten weiterhin nutzen möchten – für diese Entscheidung haben sie 10 Wochen Zeit.

Die Visa Kreditkarte (ehemals DKB-VISA-Card) ist bis zum Ablauf des Entscheidungsdatums aktiv.

Die Frist für die Entscheidung beginnt erst dann, sobald wir die neue Visa Debitkarte zugeschickt haben. Erst dann müssen die Kund*innen auch die Entscheidung zu den bisherigen Karten im Banking treffen.

Die künftige Umstellung unseres Kartenportfolios ist zudem so gestaltet, dass unseren Kund*innen keinerlei Gebühren entstehen. Und da die DKB zudem seit jeher ein kostenfreies Girokonto anbietet, haben wir hier aus unserer Sicht ein faires Vorgehen unterbreitet.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. Peer

    Danke für den Beitrag. Wirklich schäbig, in welcher Art und Weise die DKB hier die Kunden täuscht.

    "verwirrend" ist da noch sehr wohlwollend formuliert. Eher ein Fall für die Verbraucherzentrale.

    Ich werde mal fleißig den Knopf "ich entscheide später" bemühen und schauen was passiert.

    1. Ulla

      Sehe ich genau so. Bei entscheide ich später kommt bei mir eine "Vorschaltseite" und ich kann mein Banking nicht fortsetzen….

  2. Julian

    Danke für den Kommentar.

    Kann ich nur unterschreiben. Bei mir ist jedenfalls Vertrauen verloren gegangen. Ich habe im Online-Banking (offenbar zu) gutgläubig auf Zustimmen geklickt, weil ich bisher immer den Eindruck hatte, dass Vertragsänderungen seitens der DKB klar und transparent kommuniziert werden. In Zukunft werde ich sehr genau hinschauen (müssen).

    An einer Debit-Visa habe ich eigentlich auch nicht soviel auszusetzen, sie hat eben nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile gegenüber der „echten“ Kreditkarte.

    1. elknipso

      @Julian:
      Keine Sorge, da führt eh kein Weg dran vorbei. Entweder Du stimmst an der Stelle zu oder die Bank kündigt Dir mittelfristig.

      1. Julian

        Ja, im Grunde gehe ich davon auch aus.

        Aber mancher zukünftigen Änderungen will ich ja vielleicht auf keinen Fall zustimmen und stattdessen lieber die Bank wechseln? Wer weiß, ob nicht irgendwann mal eine Gebühreneinführung oder Preiserhöhung ähnlich „elegant“ verpackt wird.

        1. LG

          Aber wenn ich die Bank wechsle, dann unterschreibe ich dort automatisch die – inzwischen dem BGH-Urteil angepassten – AGB. Bringt also nix – dieses unmögliche Urteil gehört aufgehoben – Telefonanbieter, Stromanbieter, Versicherer etc. können doch auch agieren, wie sie wollen . . .

          1. froginspace

            ??? Das BGH-Urteil war doch nicht unmöglich, sondern schützt uns Verbraucher?

  3. Martin

    oh man, ehrlich danke für diesen beitrag. da merkt man eben, dass nicht alles so sauber läuft, wie die dkb es darstellen will. dafür muss man aber auch hintergrundwissen haben.

  4. Ferdi

    Die DKB setzt hier ihren guten Ruf aufs Spiel. Das wird noch ganz übel zurückschlagen. Nämlich genau dann, wenn die ersten Kunden die keinerlei Ahnung von Visa credit, debit und girocard haben auf dem Weihnachtsmarkt, beim Bäcker, in der Apotheke, beim Tierarzt, beim Dorffriseur, etc stehen und nicht zahlen können. Dann lieber gleich offen sagen: pass auf lieber Kunde, das wird zukünftig nicht mehr funktionieren, dafür aber dies und jenes.

    1. Teichlaender

      Das ist natürlich Unfug. Die Bestandskunden behalten ja weiterhin ihre Girocard. Auch die anderen deutschen Banken werden nachziehen – und ich tippe mal – in 2025 ist die Girocard eh Geschichte. Insofern der Verfasser die Kommunikation der DKB kritisiert, hat er natürlich recht. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch die DKB sich der Wirklichkeit anpassen muss. Hätte mann aber besser kommunizieren können ;-)

  5. froginspace

    Danke für deinen Kommentar. Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem, dass man zwei unterschiedliche Themen vermischt hat. Das Eine ist die Zustimmung zu neuen AGB, die tatsächlich nichts an den aktuellen Konditionen ändern, nur an der Art und Weise, wie *zukünftige* Änderungen an AGB und Konditionen kommuniziert werden. Das halte ich angesichts des BGH-Urteils für nachvollziehbar und habe deshalb der Änderung im Onlinebanking zugestimmt.

    Das zweite Thema ist die in Zukunft kommende Änderung an den Karten und Konditionen. In den gestern zur Verfügung gestellten 80 Seiten(!) PDF-Dokumenten findet man keinerlei Information darüber, dass die bisherige VISA-Karte zukünftig kostenpflichtig sein wird. Wenn ich es hier im Blog nicht gelesen hätte, wüsste ich es jetzt nicht. Das ist für mich maximal intransparent und auch ein wenig unehrlich.

    Vermutlich werde ich weiterhin DKB-Kunde bleiben, weil ich das Produkt bzw. Konto weiterhin schätze. Ich kann nur hoffen, dass die Bank aus der Kritik lernt und in Zukunft wieder kundenfreundlicher, transparenter und ehrlicher kommuniziert. Dieses Verschleiern haben sie doch gar nicht nötig!

    1. Ja, diese Vermischung ist sehr ungünstig. Es wirkt einfach intransparent. Und das ergänzt um das nicht ganz saubere Bewerben der neuen Karte ist schon schwach in meinen Augen.

  6. Hannes

    Das Konto wird ohne Girocard unsicherer. Bleibt für mich zu hoffen, dass wenigstens die Girocard dauerhaft für Bestandskunden erhalten bleibt. Mit ChipTAN ist das Konto m. E Idiotensicher und kann auch bei Sicherlücken und bei Passwortdiebstahl nicht abgeräumt werden. Zusätzlicher Schutz durch Girocard und separaten Tan-Generator. Hilfreich auch bei älteren Menschen, da man Transaktionen auch auf zwei Haushalte splitten kann. Haushalt 1 generiert den TAN und der zweite führt die Transaktion durch.
    Der übermittelte PIN für die neue App via SMS ist theoretisch auch angreifbar!? Zumindest in der Vergangenheit und aktuell lässt auch die Syniverse Lücke grüßen.

    1. Julian

      Das sehe ich auch sehr kritisch. Ich will mein Haupt- und Gehaltskonto auf keinen Fall ohne separaten (Chip)TAN-Generator betreiben.

      1. elknipso

        Bei der Nutzung PC + TAN App am Smartphone hast Du auch zwei Faktoren was ebenfalls extrem sicher ist solange man sich keine zweifelhaften Apps aus dubiosen Quellen aufs Handy installiert und bei der TAN bestätigt liest was da steht.

        Und sollte es wirklich mal passieren, dass das Konto gehackt wird ist Deine persönliche Haftung eh auf maximal 50 Euro begrenzt, der Rest ist versichert.

        1. Hazz

          Ich finde es mit der neuen App eher extrem unsicher hier braucht man die separate push TAN app nicht mehr und kann direkt über eine App eine Überweisung tätigen. Wer Zugriff auf dein Handy und dein Face ID hat kann ohne Probleme Überweisungen tätigen. Unsicherer geht es meiner Meinung kaum.

          1. Phil29221

            „Wer Zugriff auf dein Handy und dein Face ID hat…“

            Du schreibst das so einfach, aber das ist eine ziemlich hohe Hürde!

          2. Jo

            "Unsicherer geht es meiner Meinung kaum." –> 100% Zustimmung!

        2. hype

          Du glaubst doch nicht im ernst, dass wenn es eine Sicherheitslücke im Smartphone Betriebssystem vorkommt und die dadurch die Konten von 100.000 Kunden abgeräumt werden, dass da irgendeine Versicherung bzw. Bank den Schaden ersetzen würde

      2. Wimmer Bastian

        Na in den Kommentaren ist die German Angst aber mal wieder deutlich zu sehen… einfach Smartphone richtig einstellen und sicherer geht es kaum. FaceID falsch kommt die PIN. 5x pin falsch Handy gelöscht. Fertig. Und selbst wenn die Hürde geknackt wäre kommt die Banking App. Nochmal mit einer anderen pin. Und für die Überweisung nochmal eine andere. Chiptan braucht man wirklich nicht zwingend.

  7. xXx395

    Als Bestandskunde nehme ich die Debitkarte dann halt an, behalte die Girokarte und muss für eine echte Kreditkarte zu Barclays wechseln. Ohne echte kreditkarte kann ich leider nicht im Ausland und da bin ich beruflich häufig. Ärgere mich sehr über die Kommunikation und habe den Änderungen bisher nicht zugestimmt. Es war immer angenehm bei der DKB das Depot, Konto und Kreditkarte, sowie Tagesgeld in einer Bank zu haben.
    Was passiert langfristig, wenn man den Änderungen eigentlich nicht zustimmt? Hat da jemand eine Ahnung?

    1. elknipso

      So werde ich das ebenfalls handhaben müssen. Ohne eine echte Kreditkarte gibt es leider immer noch absehbar Probleme im Ausland.

      Ist da aktuell Barclay die beste Option für eine kostenlose zusätzliche Kreditkarte?

      1. xXx395

        Hallo elknipso. Meine intensive Recherche gestern Nacht hat mich die Barclay wählen lassen. Die Karte ist kostenlos, du kannst kostenlos im Ausland Geld abheben bzw. damit bezahlen, Gebühren für Fremdwährungen werden übernommen (Ausnahme die Abzocker Automaten) und der Kreditrahmen wird sogar bis zu 58 Tage gewährt. Ausgleich der Kreditlinie kann automatisch durch Lastschrift erfolgen (muss aber eingestellt werden, da sonst eine Ratenzahlung vorgenommen wird) oder selbständige Überweisung. Den gesetzten Kreditrahmen kann man wohl durch entsprechende Nachweise (Gehaltsabrechnungen) erhöhen.

        Folgenden Blogbeitrag darf ich dir empfehlen der die Vor- und Nachteile gut zusammenfasst.

        https://travel-dealz.de/blog/barclaycard-visa/

        1. elknipso

          Vielen Dank für Deine Zusammenfassung und den Link, schaue mir das mal an.

          1. termel

            Ich kann sonst auch noch die Hanseatic empfehlen. Habe persönlich beide, Hanseatic und Barclays. Unterschieden kenne ich spontan auch nicht aber zwischenzeitlich war die Hanseatic noch besser als die Barclays.

            1. DerFrank

              Danke Dir für Deinen Beitrag. Werde vermutlich auch die Barclays nehmen da meine Frau damit ebenfalls zufrieden ist.
              Muss man denn die Debitkarte der DKB dann nehmen? Zwei Karten brauche ich nicht. Meine aktuelle Girocard der DKB liegt bei mir auch nur in der Schublade.

      2. Jo

        Beim kostenlosen "OnlineOnly-Konto" der MeineBank (Reiffeisenbank im Hochtaunus) ist auch eine kostenlose, echte Mastercard dabei.

        1. Chris

          Das ist doch auch eine debit mastercard "Mastercard® DirectCard"
          Ich habe das Konto.

          1. Jo

            Hallo Chris,

            ich habe das Konto relativ neu und mich von den separaten Kreditkartenkonto bzw. der separaten IBAN sowie dem Infoflyer "Debit- und Kreditkarten" täuschen lassen.

            Deine Info "Mastercard® DirectCard"konnte ich in den Unterlagen oder auf der Karte nicht finden. Aber dank Deines Hinweises und genauer Betrachtung der Kartenrückseite ist mir aufgefallen, dass dort "Debit" steht. Daher vielen Dank für den Hinweis!

  8. Yoshi

    Abgesehen davon, dass dank kollektiver Verblödung ja inzwischen schon Vertragstexte mit diesem Genderschwachsinn kaum noch lesbar sind, ist das Verhalten der Legastheniker-"Das kann Bank" zwar ärgerlich, jedoch auch typisch in Anbetracht der allgemein dumpfen und unfassbar trägen Masse, die ihr irgendwie auch schon wieder Recht gibt.

    Hier haben Produkte mit eingebauten Fallen für die Schnarcher wie etwa bei Advanzia durchaus ihren Charme, denn deren Konditionen sind seit 15 Jahren abgesehen von marginalen Variationen wie dem einen Prozentpunkt beim Kreditzins hin oder her quasi unverändert geblieben, da es offensichtlich genügend gibt, die eine rechtzeitige durchgeführte Überweisung in ihrem Alltag ernsthaft heraus- und überfordert.

    @xXx395

    Zur Frage, was bei Nichtzustimmung passiert: das kann noch niemand außer vielleicht Mitarbeiter bei der DKB selbst seriös beantworten, da schlichtweg die Erfahrung fehlt. Bei "aktivem" Verhalten* drohen sie jedoch mit letztlich mit Kündigung des Kontos.

    * dieser Fall ergab sich bei mir nach einer kostenträchtigen Einzahlung an deren eigenen Automaten in München (allein das ist schon ein Witz). Nach Widerspruch und Verweis auf nie bestätigte AGB-Änderungen meinerseits und damalige Kostenfreiheit wurden diese Kosten dann gnädig erstattet, im Zuge dessen aber auf Zustimmung zu den neuen AGB bestanden, die das eingeführte Entgelt für Bargeldeinzahlungen einschließt.

    Daher gilt grundsätzlich: möglichst erstmal schön die Füße stillhalten, die schreiben schon, wenn sie was wollen.

    1. xXx395

      Ich spare mir den ganzen Stress und werde Ende des Jahres die Karte der Barclay beantragen. Die DKB Karte kündige ich dann, sobald ich deren Debit Karte habe. Mit der Barclay VISA Kreditkarte, der DKB VISA Debitkarte und der DKB Girokarte für Bestandskunden bin ich dann gut versorgt. Das ich nicht mehr alles unter einem Dach habe bzw. wie die Änderung kommuniziert wird ärger mich allerdings sehr und ich behalte das Ganze im Hinterkopf für eine zukünftige Wahl meiner Bank.

      Schade. DAS kann Bank eben auch.

    2. Jörg

      Auch für mich war der Genderschwachsinn in den Vertragstext die Krönung. Ein Fußtext mit * am Ende, dass alle Geschlechter gemeint, keiner ausgegrenzt wird, etc sind wäre imho nicer.

  9. ChrisH

    Es ist wirklich so dass zumindest im Ausland die Autovermietungen ohne Kreditkarte kein Fahrzeug rausgeben. Was aber für mich dann auch der wirklich einzige Businesscase ist. Auch ich bin Fan der Echtzeitbuchung.

    1. elknipso

      Aber genau für den Fall braucht man dann halt zumindest aktuell noch eine Backup Kreditkarte :).

  10. elknipso

    "Ich bin großer Freund von Debitkarten. Ich kann zwar jeden verstehen, der einen Use Case für „echte“ Kreditkarten hat, aber ich habe ihn nicht. Ich mag Echtzeitbanking, dass alles immer direkt verbucht wird."

    Da bin ich zu 100% bei Dir. Eine direkte Verbuchung ist mir prinzipiell ebenfalls wesentlich lieber als das sammeln der KK Umsätze bis ins letzte Drittel des Monats.

    Allerdings, sehe ich bei diesem Punkt ebenfalls ein großes Problem für meinen nächsten Urlaub:

    "Auch könnte es mit der Visa Debit im Auslandsurlaub durchaus Schwierigkeiten geben, wenn man ein Hotel buchen oder ein Auto mieten möchte. Das muss nicht passieren, aber eine Debitkarte ist eben keine Kreditkarte mit zugesichertem Verfügungsrahmen durch die Bank. Ein weiteres „kleines“ Detail, das man lieber nicht so deutlich betonen möchte."

  11. Tino Köhler

    Wirklich genial zusammengefasst! Absolutes Kompliment!!!

  12. Neobanker

    Hmm.. ja, beides gleichzeitig zu kommunizieren ist unglücklich. Über die Vor-/Nachteile der Debit kann man sich streiten, aber so wie die Deutschem zwecks Kostenkontrolle am Bargeld im Portemonnaie kleben, ergibt das für die Meisten schon Sinn.

    Und zur Akzeptanz: Ja, das ist ein Problem. In Berlin komme ich überall mit der VISA durch. Meine Girocards kleben seit 10 Jahren im Leitzordner ;) Im Speckgürtel wird's aber schon unmöglich ohne Girocard. ABER: Ich sehe die Banken und Schemes hier jetzt mal als Wegbereiter und Veränderung tut halt auch immer ein bisschen weh. Die DKB hat glaube ich schon 2007 NFC auf ihren Karten eingeführt.. mit Corona kam dann die große Akzeptanzwelle bei den Terminals und Händlern. Hoffen wir mal, dass das bei der Debit-Akzeptanz schneller geht ;)

    Und mal ehrlich: Die zeit der kostenlosen Konten ist vorbei. Seid doch froh, dass das Basispaket aus Giro+Debit kostenfrei bleibt. Oder wäre euch eine Kontoführungsgebühr für alle lieber gewesen?

  13. Redoute

    "„Vertragsangebot Visa Debitkarte“. Dort steht dann nämlich drin, dass die Visa-Kreditkarte kostenpflichtig wird, …"

    Das nun gerade nicht, oder hab ich Tomaten auf den Augen? Auch in der enthaltenen Preisliste werden weder Kreditkarte noch Girocard erwähnt. Dazu muss man an anderer Stelle (DKB-Webseiten) suchen.

    1. Du hast vollkommen recht. Der Satz sollte lauten: „dass die Visa-Kreditkarte ersetzt wird“. Macht es im Grunde noch schlimmer 🙈

      1. Redoute

        Entschuldige, wenn ich penetrant bin, aber das steht da auch nicht drin (und die Kreditkarte wird ja auch weiter angeboten). Einzige Erwähnung der Kreditkarte im "Vertragsangebot" ist "Sie [also die Debitkarte] vereint in ihren Funktionen das, was Girokarte und DKB-VISA-Card bisher zusammen können. Statt zwei Karten brauchen Sie im Alltag nur noch eine."

        1. Kein Problem. Ich lese diesen „nur-noch-eine“-Satz halt genau so. Sie wird ja auch faktisch nicht ersetzt, denn es gibt sie ja weiterhin, aber irgendwie wird sie doch ersetzt, weil die Debit die neue kostenlose Karte zum Konto ist.

          „die Visa Debitkarte ist die neue kostenlose Karte zu Ihrem Girokonto.“

  14. David

    Was passiert wenn ich die neue Karte nicht aktivere und den neuen Bedinungen und Kondiiotnen nicht zustimme, so wie es auf der Startseite nachdem Logins gern erwünscht wird?

    1. RollinCHK

      Ja was wohl, dann wird man nach wohlwollender Prüfung zur Erkenntnis kommen, dass eine Geschäftsbeziehung mit Dir leider nicht fortgesetzt werden kann… Kündigung!

  15. Wlanboy

    Vielen Dank für den letzten Artikel zu der DKB Bank. Und vielen Dank für diesen Kommentar.

    Ich habe auch diese PDF Wall bekommen und währe ohne euren Artikel nicht auf die Tragweite gekommen. Nach eurer Zusammenfassung konnte ich dank Volltextsuche in dem PDF auch auf die Schlüsse kommen.

    Für mich war die DKB Jahrelang die einzige Bank, die ihre Kunden nicht verappeln wollte. Klare, kurze Vertragsbedingungen und ein klares Kostenmodell. Das hat früher auf 2 DIN-A4 Seiten gepasst.

    Ich habe auch die Umstellung mitgemacht, als sie neue Kontomodelle eingeführt haben.
    Seit meinem Studium hatte ich das Konto bei der DKB. Nun habe ich die Kreditkarte gekündigt, muss jetzt noch einen Tag warten bis das Geld wieder auf dem Girokonto ist.
    Dann kündige ich auch das Konto selbst.

    Das Vertrauen ist weg und bei etwas so wichtigem wie einem Konto kann ich mir nicht erlauben, von solchen kurzfristigen Sachen überrascht zu werden. Ist ja toll, dass die Kreditkarte dann noch 2 Wochen funktioniert. Weiß der Himmel was ihnen nächsten Monat einfällt.

    In der heutigen Zeit ist vieles ohne Paypal oder Kreditkarte nicht mehr im Ausland zu bezahlen. Klar reise ich nicht mehr so viel, aber vieles bestelle ich immer noch im Ausland.

    DKB war das ideale Zweitkonto für Ausland, Reisen, Paypal und Google Pay (Kreditkarte).

    Nun habe ich bei meiner Hausbank nachgefragt – tja Visa Debitcard gibt es dort für 15€ im Jahr. Tschüss DKB – ihr seht mich nie wieder.

    Die 15€ zahle ich gerne um vor solchen andauernden Überraschungen geschützt zu sein.

    1. Florian

      Bei meiner Hausbank (örtliche Volksbank) beinhaltet die MC / VISA Debit (DirectCard) sogar 15x kostenlose Bargeldabhebung weltweit, kostet mit 24€ aber auch einen Schluck mehr. Damit werde ich mich von der DKB als Zweitbank auch verabschieden.

  16. Hazz

    Stellt sich nur die Frage was passiert wenn man die Debitkarte nicht aktiviert. Kann ich dann meine Visakarte weiterhin kostenlos nutzen oder muss ich nach Ablauf der Gültigkeit auch 2,49€ pro Monat zahlen?

    1. SouzA

      Das steht auf der DKB-Seite:
      Deine Visa Kreditkarte (ehemals DKB-VISA-Card) ist bis zum Ablauf des Entscheidungsdatums aktiv. Falls du sie weiterhin nutzen möchtest, kannst du sie einmal in deinem Banking auswählen und zahlst zukünftig 2,49 EUR pro Monat. Triffst du keine Entscheidung darüber, kündigen wir sie für dich, damit keine ungewollten Kosten entstehen.

  17. Maggie

    Bin verwirrt … bleibt das Kreditkartenkonto dann bestehen und greift man dann mit der neuen Visa-Debitkarte darauf zu?
    Und als Bestandskunte gilt weiterhin die Girocard für das Girokonto?

  18. RollinCHK

    Ich hab eben an anderer Stelle gelesen, dass der telefonische Kundendienst zur Girocard gesagt haben soll, dass sie nur solange kostenlos für Bestandskunden bleibt, bis sie abläuft. Nach Ablauf der Karte müsste man dann die "neue" Karte für 0,99 Euro monatlich bestellen.

  19. neobanker

    Leute, es ist doch gar nicht so kompliziert:

    1. Mit dem Button beim Login, stimmt ihr den *aktuellen* AGBs zu. Zum jetzigen DKB-Cash mit Girokonto und Visakarte. Das muss die Bank machen – wie alle anderen auch – wegen dem BGH Urteil. Sie brauchen eine Zustimmung zu den aktuell gültigen AGBs.
    Macht ihr das nicht, wird euch vermutlich irgendwann gekündigt. so handhaben das ING und Comdirect zB auch.

    2. Haben wir eine Ankündigung bekommen. Neukunden bekommen dann kein DKB-Cash (Girokonto+Visakarte+Girocard) mehr sondern ein .. Produkt ohne Namen .. nämlich Girokonto + Debitkarte. So wie zB bei ING, Comdirect, Consors, n26,…
    Kreditkarte + Girocard können kostenpflichtig dazugebucht werden.

    3. Für Bestandskunden wird die Kreditkarte Anfang 22 ausgetauscht. Du bekommst irgendwann eine Debitkarte geschickt und wenn du sie aktivierst, kannst du dich 10 Wochen lang entscheiden, ob du deine Kreditkarte weiterhin behalten willst – für 2,49 im Monat. Deine Girocard kannst du kostenlos behalten.

    Aktivierst du deine Debit nicht und stimmst somit den neuen AGBs nicht zu.. wird dir vermutlich gekündigt.

    Ende der Geschichte.

    Jetzt kann man schimpfen und sich aufregen, aber die Zeit der kostenlosen all-in Bank ist eben Geschichte. Wie soll das auch klappen? Die FinTechs haben teils den Arsch voll Funding und ballern Produkte für Lau raus um viele user zu bekommen. Da ist immer erst Wachstum der Plan um dann irgendwann zu monetarisieren (siehe zB n26). Die müssen erst mal gar keinen Gewinn erinfahren.

    Das sieht bei klassischen Banken eben anders aus. Wenn da kein Gewinn rumkommt, wird so ein Geschäft eben eingestellt/verkauft. Ergo kosten Produkte halt etwas. Dafür bekomme ich ja auch was.. ist doch ok. Wo kommt denn diese "alles muss umsonst sein !!11!1elf" Mentalität her? Klar ist das Kacke wenn dir was weggenommen wird – aber wenn die alternative Kontoführungsgebühren gewesen wäre.. naja. Und ich les hier immer "DKB war das perfekte Reisekonto.. ich geh zu meiner Hausbank.." – wenn ihr Produkte in euer Leben optimiert und sie ausnutzt – was total legitim ist – und bestimmt nicht die Einzigen seid.. wie soll so ein Laden denn überhaupt Geld verdienen?

    1. Wlanboy

      Das kann ich Dir gerne erklären.
      Wenn eine Bank viele Kunden hat, dann haben diese auch immer Geld auf dem Konto. Wenn ich Reise, dann muss das Geld vorher schon auf der Kreditkarte sein. Also kommen da schon Summen zusammen.
      Und natürlich ist das Geld vorher drauf und ist auch nicht auf einmal Weg.

      Nun kann die Bank das Geld verleihen.
      Guthabenzinsen = 0.0%
      Sollzinsen = 9%

      Also hat eine Bank 100.000 Kunden und jeder hat 1000€ drauf, kann die Bank 100 Mio € verleihen. 9% Zinsen, jeder kann rechnen.

      Viele Banken haben kostenlose Konten für Kinder. Sparbuch. Da bleibt das Geld lange und es wird eher eingezahlt (sogar planbar, wegen Eltern und Großeltern die jeden Monat was überweisen).
      40 Mio Kinder -> jeden Monat 10 Euro, macht jeden Monat 400 Mio € an neuen möglichen Krediten. Von Rentern nicht zu reden. Da gibt es viele Bereiche, in denen Geld rumliegt.

      Nur haben die Banken dann angefangen die kleine GmbHs oder dem kleinen Selbständigen kein Geld mehr zu leihen. Zu viel Arbeit.
      Lieber einer großen AG 1 Mrd Kredit auf einmal geben. Als 1.000 kleinen GmbHs jeweils 1 Mio Kredit.

      Dann ist aber das Risiko nicht mehr so verteilt. Wenn man sich jetzt so die letzten Finanzskandale anschaut, haben da die Banken Mrd, nicht Mio verloren. Die ganz großen Kreditnehmer sind halt einfach mal bankrott gegangen.

      Bei 1.000 GmbH gehen halt nicht alle 1.000 GmbHs pleite. Bei der einer einzigen AG …

      Alleine der Erfolg von Paypal hat gezeigt, dass die Banken viele Trends verschlafen haben. Auch Paypal nimmt von den Kunden nichts. Ist alles kostenlos. Du kannst auch sehr einfach kostenlos Geld an Freude und Familie verschicken.

      Warum ist Barcleys mit einer kostenlosen Kreditkarte und Paypal noch nicht pleite?

      Weil sie sich für keinen kleinen Kunden zu schade sind. Und für jeden mit mehr Umsatz Mehrleistungen, Extras und Service bieten.

  20. Julian

    Danke für den wirklich sehr aufschlussreichen Bericht! Ich finde die etwas undurchsichtige Kommunikation seitens der DKB auch grenzwertig. An sich ist die Debitkarte ja eine ganz gute Sache, doch die Kreditkarte hat für mich persönlich vor allem den Vorteil, dass bei Reisen oder wenn ich für andere Leute erstmal mitbezahle (bspw. Flugbuchungen, Hotelübernachtungen, Konzerttickets etc.) nicht sofort der komplette Betrag fällig wird, sondern erst einmal geprüft und dann verrechnet werden kann. Die Überträge zwischen Girokonto < > Kreditkarte gingen ja mittlerweile auch ad hoc, so dass mir eigentlich nie erst bei Rechnungsstellung der offene Betrag der Kreditkarte abgebucht wurde, sondern ich ihn immer schon im Vorfeld beglichen habe. Doch gerade wenn es mal größere Summen auf Reisen oder so waren, fand ich es doch schon hilfreich, noch mal einen separaten Überblick zu bekommen, bevor es dann final verrechnet wird. Dass diese Funktion nun wegfällt oder knapp 30 € jährlich kostet, finde ich schon etwas ärgerlich, ganz abgesehen von den Einschränkungen bei Mietwagen, Hotels oder anderen Stellen, wo zwingend eine richtige Kreditkarte erforderlich ist.
    Interessant wäre auch zu erfahren, ob es bei der Visa Debitkarte zukünftig auch ein Mindestbetrag von 50 € cash am Automaten gezogen werden muss.

    1. Cora

      Zu deinem letzten Satz: Auf der Info-Seite der DBK zur Visa Debitkarte steht:
      "Der Mindestabhebebetrag beträgt 50 Euro oder Gegenwert."
      https://debitkarte.dkb.de/

  21. Pit

    Was ist denn bitte ein Kund? Eine Kundin kann ich mir ja noch vorstellen, aber einen Kund? Also ich fühle mich mit solch einer Formulierung maximal ausgegrenzt und gar nicht angesprochen. Kunde/Kundin meinetwegen, aber Kund*in?

  22. Rainer

    Was wird in Zukunft mit dem VISA Tagegeld, ist da schon eine Entwicklung absehbar?
    Gibt es einen Nachfolger für das ChipTan-Verfahren? Online banking nur über Smartphone ist nicht so meins.

    1. Jo

      Hallo,
      das sind auch die für mich wichtigsten zwei Fragen:

      – Was passiert mit VISA Tagesgeld?
      (Habe es bewusst dabei belassen und nicht zum neuen IBAN-Angebot gewechselt.)

      – Wie kann das ChipTan-Verfahren weiter genutzt werden?
      (In unserer Familie nutzen wir Onlinebanking zu 100% über die alte DKB-App, jeweils auf den eigenen Smartphones und einem ChipTan-Gerät+jeweiliger girocard. Die TAN-App nutzen wir wegen gewünschter Gerätetrennung nicht. Also 3x Gebühren nach Ablauf der cirocards … ? Toll!

  23. Nico

    Kann ich dann wie gewohnt beim Bäcker / Friseur… mit der neuen DKB Visa-Debitcard an den entsprechenden EC-Karten-Terminals bezahlen?

    1. Kommt auf den Bäcker etc an. Wenn der nur girocard nimmt, dann nicht. Das kann man also pauschal nicht beantworten.

    2. froginspace

      Da, wo du bisher mit der "alten" DKB Visa zahlen kannst, solltest du dann auch mit der neuen Visa Debit zahlen können.

  24. froginspace

    Heute Abend ist bei mir eine Info-Mail der DKB ins Postfach geflattert: "Wir führen eine neue Karte ein".

    Unter dem Abschnitt "Was passiert mit deinen bestehenden Karten?" steht:
    "Sobald du die neue Visa Debitkarte erhalten hast, entscheidest du innerhalb von 10 Wochen, ob du deine alten Karten behalten oder kündigen möchtest. Solange bleiben diese kostenlos.

    Wenn du dich dafür entscheidest, deine Kreditkarte zu behalten, kostet diese nach Ablauf der 10 Wochen 2,49 Euro/Monat. Triffst du keine Entscheidung, kündigen wir dir deine DKB-VISA-Card."

    Damit wissen wir nun, was passiert, wenn man das Debit-Vertragsangebot nicht annimmt und die neue Karte nicht aktiviert.

    Leider widerspricht das der Info, die René von der Pressestelle erhalten hat (als Update unter dem Artikel eingefügt). Das wirft erneut kein gutes Licht auf die Kommunikation der DKB.

  25. diabolo

    1. Wenn man die Debit akzeptiert, also aktiviert, kann man dann das Chip-TAN am PC weiter benutzen oder nicht mehr?

    2. Meine aktuelle Girocard ist nur noch bis 12/21 gültig. Da sollte/müsste doch erst mal noch zur Überbrückung eine neue ausgestellt werden? Problem: die alte hat Kontaktprobleme im Generator als auch an Terminals.

    3. Hätte man außer bei Mietwagen u. Hotels mit weiteren Problemen in Übersee (USA) bei Verwendung von Debit zu rechnen? Geben da wirklich alle Automaten Geld aus?

  26. Arne

    Ich war ebenfalls verwirrt und sehe jetzt, dass die DKB offensichtlich nicht für Klarheit sorgen möchte und sich in ihren Preisen und Leistungen verändern wird.

    Die Kreditkarte ließe sich ja alternativ noch woanders besorgen.
    Mit Gültigkeitsende meiner alten girocard 12/21 wird mich das Konto allerdings wegen Ersatz dieser Karte 0,99€ monatlich kosten (was für ein kreativer Preis!), da ich bei einer Zugangsmethode ohne App festhalte.

    Mal sehn, ob es zukünftig noch kostenlose Girokonten ohne App-Schnickschnack geben wird.

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