Kraftfahrzeuggewerbe bekräftigt Forderung nach Auto-Kaufprämie

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Die Autobranche wurde durch die Corona-Krise hart getroffen. Die Neuzulassungen sind im April erheblich eingebrochen, wie heute zu lesen war. Das nimmt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zum Anlass die Forderung nach einer Auto-Kaufprämie zu bekräftigen.

Demnach sei das Minus von 61,1 Prozent bei den Neuzulassungen und 44,4 Prozent bei den Gebrauchtwagen für die „deutsche Leitbranche“ eine Katastrophe. Nur Tesla konnte im April übrigens ein Plus verbuchen. Hier wurden ca. 10 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen. Alle deutschen Marken verkauften weniger Autos.

Das Kraftfahrzeuggewerbe verweist nun vor allem auf die kleineren und mittelständischen Autohäuser und Kfz-Betriebe, in denen aktuell etwa 450.000 Beschäftigte arbeiten. Diese würde der Einbruch besonders hart treffen.

Streitpunkt Antriebsart

Das wäre für viele Bürger eventuell noch nachvollziehbar. Der Streitpunkt dürfte aber werden, für welche Fahrzeuge denn eine solche Auto-Kaufprämie kommen soll. Die Sicht des Kraftfahrzeuggewerbes ist klar. Eine Kaufprämie soll „saubere“ Diesel und Benziner der aktuellen Schadstoffnormen Euro 6d-Temp und Euro 6d einbeziehen, auch als junge Gebrauchtfahrzeuge und Nutzfahrzeuge.

Kritiker dieses Vorstoßes sehen den Gewinn für den Umweltschutz nicht. Sie würden die Steuergelder für solch eine Prämie lieber in Elektromobilität investiert sehen. Der Bereich Elektromobilität wiederum wird aktuell bereits subventioniert, ist noch nicht für jeden Bürger geeignet und könnte eventuell auch nicht die Stückzahlen liefern, welche die Branche „retten“ würden.

Ob eine Förderbeschränkung auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben kommt oder nicht, bleibt nun abzuwarten. Anfang Juni soll das von der Bundesregierung angekündigten Konjunkturprogramm anlaufen, also wird noch im Mai mit einer Entscheidung zu rechnen sein. Ich vermute einfach mal, dass man sich auf eine Art Stufenprogramm einigen wird, bei dem alle möglichen Antriebe gefördert werden, aber Verbrenner etwas weniger als die Elektromobilität.

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