Ladesäulen: Shell und Total bauen aus

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Im Frühjahr 2019 haben wir darüber berichtet, dass Shell bundesweit knapp 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten an Tankstellen plant. In einer zweiten Welle sollen 100 weitere Schnellladepunkte an den Shell-Tankstellen dazu kommen. Ein Detail wollte man bisher aber nicht verraten.

Wir wissen nicht, wie viele neue Standorte man bei Shell erschießt und wie viele alte Standorte nur erweitert werden. Shell möchte außerdem noch das Netz mit Wasserstofftankstellen ausbauen, aktuell gibt es hier 80 Stationen.

Total plant 200 Ladepunkte in Deutschland

Bei Total soll im Frühjahr 2020 die erste Schnellladesäule in Betrieb gehen und bis Ende 2022 plant man in Westeuropa an 300 Standorten rund 1.000 Ladepunkte aufzubauen. Die Ladesäulen sollen bis zu 175 kW leisten können und bei uns in Deutschland werden es ca. 70 Standorte mit ca. 200 Ladepunkten sein.

Bei Total geht es an den Autohöfen Barsinghausen, Weißenfels, Osterfeld und Alsfeld sowie in Kirchheim Teck los und das Ziel ist es, dass man ein Netz baut, welches alle 150 km eine Schnellladesäule bietet. Bis Ende 2020 will man bei Total außerdem 25 Wasserstofftankstellen in Betrieb genommen haben.

Es fehlt ein einheitlicher Standard

Das Thema nimmt also langsam an Fahrt auf und die Tankstellenbetreiber bereiten sich auf den Wandel vor. In den kommenden Jahren wird es aber vermutlich noch etwas unübersichtlich bleiben, da es so viele unterschiedliche Anbieter gibt und nicht jede App jede Ladesäule listet. Außerdem gibt es nicht für jede Ladesäule die Livedaten, ob der entsprechende Standort frei ist und/oder funktioniert.

Optimal wäre da ein einheitlicher Standard, den die Tankstellen zum Beispiel als Verbund aufbauen könnten. Eine App, die alle Daten liefert. Das würde vermutlich dafür sorgen, dass Kunden auch die Konkurrenz ansteuern, aber wenn man zum größten Anbieter wird, lockt das gleichzeitig auch mehr Kunden an.

Mal schauen, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.

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