Mercedes-Benz will „bei Elektromobilität die Führung übernehmen“

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Ab heute ist die Daimler AG wie erwartet Geschichte und wird als Mercedes-Benz Group AG bekannt sein. Dieser Schritt steht laut Mercedes für den „Abschluss der Neuausrichtung“. Letztes Jahr trennte man sich von der Truck-Sparte, die seit Dezember als Daimler Truck bekannt ist. Aus „DAI“ wird an der Börse die „MBG“.

Der Konzern kümmert sich jetzt um die Marken Mercedes-Benz, Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach und Mercedes-EQ sowie Vans und aus der Daimler Mobility AG wird die Mercedes-Benz Mobility AG. Der Bereich für Mobilitätsdienstleistungen bleibt ein Teil der Mercedes-Benz Group AG, nur die Truck-Sparte ist jetzt weg.

Mercedes will führende Rolle einnehmen

Mercedes-Benz soll laut Ola Källenius „bei Elektromobilität und Fahrzeugsoftware die Führung übernehmen“, man bezeichnet sich selbst weiterhin als „wertvollste Luxus-Automobilmarke der Welt“. Der Plan für das vollelektrische Zeitalter bei Mercedes-Benz wurde im Sommer 2021 mit drei neuen Plattformen bestätigt:

  • MB.EA deckt alle mittelgroßen und großen Pkw ab und wird als skalierbares modulares System die elektrische Basis des künftigen BEV-Portfolios.
  • AMG.EA ist eine auf Spitzenleistung ausgelegte Elektro-Plattform, die sich an die Bedürfnisse der technologieaffinen und leistungsorientierten Kunden von Mercedes-AMG richtet.
  • VAN.EA läutet eine neue Ära für elektrische Vans und leichte Nutzfahrzeuge ein, die in Zukunft zu emissionsfreiem Transport und CO2-freien Städten beitragen werden.

Das werden spannende Jahre für die Branche und Hersteller, denn der Wandel ist sehr teuer und daher gehen viele große Partnerschaften ein. Ola Källenius war eine gute Wahl für die Marke, jedenfalls aus meiner Sicht. Er hat das Tempo erhöht und das war wichtig. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob dieser Plan aufgeht.

Skoda plant nach dem Enyaq drei kleinere Elektroautos

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Die einen würden den neuen Skoda Enyaq Coupé als neues Modell im Portfolio bezeichnen, andere nur als weitere Version. Eins ist aber sicher: Die nächsten drei Modelle werden alle kleiner sein, so Thomas Schäfer im Gespräch mit Autocar. [caption id="attachment_421641"…1. Februar 2022 JETZT LESEN →


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  1. Jodeler 🌟

    Sind wir gespannt. Solange die deutschen Hersteller selber nicht miteinander kooperieren müssen, scheint es ihnen ja noch ganz gut gehen. War ja schon oft (zu Benzinerzeiten) im Gespräch dass Daimler und BMW kooperien könnten zwecks Motoren etc. (ist nie passiert).
    Ich denke die deutschen Marken werden den Wandel gut meistern. Das einzige was ja wirklich richtig gut bei Tesla ist (neben der Software) ist ja echt "nur" das Ladenetzt, dieses kläglich Ionity kann man ja in die Tonne kicken.

    1. Gork 🍀

      Wie bewertest du die Effizienz der Teslafahrzeuge?

  2. René H. 🎖

    Ich befürchte, dass die althergebrachten deutschen Konzerne sich zu fein sind, miteinander zu kooperieren, gerade im Bereich Antrieb. Das könnte ihnen noch auf die Füße fallen. Aktuell versucht man den Rückstand zu Tesla und Lucid vor allem durch Aufkäufe zu verringern.
    Und, Tesla ist nicht nur bei der gesamten Fahrzeug-Software und seinem Ladenetz führend, sondern vor allem bei der Effizienz des Antriebs, inklusive des gesamten Energiemanagements im Fahrzeug (Octovalve und entsprechende Software). Und Lucid setzt, zumindest bei höheren Temperaturen, bei der Antriebseffizienz noch eins drauf. 14 kWh/100 km bei 113 km/h im Schnitt? 805 km mit einer Ladung bei diesem Tempo? Das soll Mercedes mal nachmachen! Das ist es, was es heißt, bei EVs führend zu sein.

  3. Stadlix 🌟

    Dabei ist GM und Ford doch führend laut Selbstaussage.

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