OnePlus und Oppo in Zukunft wohl mit eigenen Chips

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Apple hat die A-Reihe, Samsung hat die Exynos-Reihe und Huawei hat die Kirin-Reihe, bei den großen Herstellern ist die Entwicklung von eigenen Chips nicht ungewöhnlich. Mittlerweile ist aber auch BBK Electronics, zu denen Oppo, Vivo, OnePlus und Realme gehören, einer der größten Anbieter der Welt.

Zugpferd von BBK ist Oppo, die den größten Marktanteil haben. Und dort hat man nun verraten, dass Oppo in den kommenden Jahren über 6 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung stecken möchte. Drei Bereiche sollen ausgebaut werden: Software, Cloud und Chips. Man überlegt eigene Chips zu entwickeln.

Oppo betont, dass dieser Schritt gut überlegt sein muss und man weiterhin auf Partner (wie Qualcomm) angewiesen sein wird. Man möchte immer globaler mit der Marke aufgestellt sein und die Entwicklung von eigenen Chips könnte dem Unternehmen dabei helfen, um sich von anderen abzuheben.

Oppo und der „Mariana-Plan“

Intern wird das als der „Mariana-Plan“ bezeichnet. Der Marianengraben ist die tiefste Stelle des Weltmeeres und die Bezeichnung ist kein Zufall. Ziel von Oppo ist es nämlich eine tiefe Integration der eigenen Produkte aufzubauen. Klingt so, als ob man in Zukunft mehr selbst entwickeln und weniger einkaufen möchte.

Es wird spannend diese Entwicklung zu beobachten und sollte man mit eigenen Chips für Smartphones auf den Markt kommen, dann werden wir diese sicher auch bei den anderen Marken wie OnePlus sehen. Außerdem wäre man damit etwas unabhängiger von Qualcomm und somit auch von US-Unternehmen.

BBK Electronics ist (noch) nicht auf dem Schirm der US-Regierung, aber das kann sich schnell ändern und daher wird man nun sehr viel Geld in die Entwicklung von eigener Software und Chips stecken. Ich vermute, dass die großen Hersteller aus China langfristig alle deutlich unabhängiger sein wollen.

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