„Our Essentials by Amazon“: Mehr Eigenmarken auch in Deutschland

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Unter der Marke „Amazon Basics“ vertreibt Amazon auch hierzulande bereits seit Jahren zahlreiche Produkte unter eigener Flagge. Nun baut man das Ganze mit einer weiteren Marke aus.

Während der Pandemie hat Amazon damit begonnen, immer mehr alltägliche und vor allem geringpreisige Produkte zu verkaufen. Das lief lange Zeit fast ausschließlich über die Handelsmarke „Jeden Tag“ oder zum Beispiel auch die Amazon-Marken „Presto!“ und „Happy Belly“ bzw. „Mama Bear“ sowie „Solimo“.

Gerade für Prime-User war und ist das sehr interessant, denn so bekommt man zahlreiche Basics, die man normalerweise vor Ort kaufen würde, per Onlineeinkauf ohne Mehrkosten nachhause geliefert – oftmals zu Discounter-Preisen.

Ich habe dieses Angebot in den letzten zwei Jahren sehr gerne angenommen. Mit Pandemie und Baby war es oftmals äußert praktisch vor Ort nur noch Frischware kaufen zu müssen. Immer öfter konnte ich dadurch auch das Auto stehen lassen.

Inzwischen fiel mir durch das Beobachten der Entwicklung über von mir angelegte individuelle Suchen und Produktlisten auf, dass Amazon seit Kurzem die Produkte einer weiteren Eigenmarke in Deutschland etablieren möchte: „Our Essentials by Amazon“.

Eigenmarke für Alltagsprodukte

Die Produkte von „Our Essentials by Amazon“ sind so frisch gelistet, dass sie teilweise noch keine Bewertungen haben. Auch diese Produkte werden ohne Extrakosten mit Prime-Versand zum Kunden geschickt.

Was auffällt: auch bei diesen Produkten ruft Amazon Preise auf, die man normalerweise aus dem örtlichen Einzelhandel kennt – und zwar eher von Lidl und Aldi als von REWE und EDEKA. Vom Duschgel, über Handseife, Nüsse, Kaffeepads, Datteln, Kosmetiktücher, Taschentücher, Spülmaschinentabs, Katzenfutter bis hin zu Küchentüchern landen aktuell stetig mehr Produkte der Marke online.

Our Essentials By Amazon

Auch Kosmetiktücher verkauft Amazon nun unter eigener Marke

Die Strategie dahinter dürfte klar sein: Langsam aber sicher dem lokalen Handel Marktanteile streitig machen und das mit sehr wenig zusätzlichem Aufwand. Alles, was sich irgendwie gut und sicher versenden lässt, wäre dafür bestens geeignet.

Der Kunde könnte natürlich schon auf die Idee kommen, warum er Spülmaschinentabs, Katzenfutter oder Küchentücher nach Hause tragen soll, wenn Amazon (Logistics) sowieso vorbeikommt? „Praktischerweise“ bietet Amazon einen zusätzlichen Rabatt an, wenn man die Produkte obendrein noch als Sparabo bestellt.

Noch ist die Auswahl von „Our Essentials by Amazon“ sehr überschaubar. Aber sie wächst stetig. Es wirkt aktuell so, als ob Amazon mal wieder ausprobiert, was bei den Kunden ankommt und nebenbei – ohne große Ankündigung – stetig das Angebot erweitert.

Die Preisfindung unterliegt dabei in der Regel dem üblichen Amazon-System, welches durchaus dynamisch auf die Nachfrage und weitere Faktoren reagieren kann. Ich behaupte: Das wird ein Erfolg.

Eine Auswahl an derzeit verfügbaren Amazon-Eigenmarken:

Amazon Prime kann über eine kostenlose Probemitgliedschaft 30 Tage getestet werden.

Amazon Echo Dot 3 Schwarz
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  1. Jan€tte ☀️

    Ich würde liebend gerne meinen gesamten Wocheneinkauf über Amazon erledigen und vor Ort nur noch gekühlte sowie frische Ware holen. Das wäre eine enorme Zeitersparnis und ich müsste nicht mehr so viel schleppen.

    1. Jodeler 🌟

      Der Postbote freut sich wenn er dein Zeug schleppen darf!
      Sehe es eher andersherum, schleppt euer Zeug selber! Weniger am Handy daddeln.

      1. Jan€tte ☀️

        1. Das ist das sein Job.

        2. Das kann ja wohl jeder für sich entscheiden. Wer lieber Einkäufe schleppt als Zeit mit seinen Kindern zu verbringen oder andere Freizeit zu haben kann das ja gerne machen. Am Ende setzt sich das durch, was die Menschen wollen. Und die Menschen machen alles dafür um effizienter zu werden und mehr freie Zeit zu haben.

        1. ChristH 🌟

          Naja, etwas Bewegung und frische Luft vor der Haustür tut ja auch jeden gut und schont das Gesundheitssystem sonst haben wir bald Zustände wie in den USA

          1. Jan€tte ☀️

            Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

            Ich bin dauernd draußen in Bewegung und viel unterwegs. Aber doch lieber mit meinem Kind im Wald oder auf dem Spielplatz als beim Einkaufen.

          2. elknipso 🏅

            Die mehr Bewegung verbringe ich wesentlich lieber auf meinem MTB im Wald als in einem Supermarkt beim einkaufen.

        2. Philipp 🏅

          Und der Job der Putzfrau ist es zu putzen, doch ich schmeiß ihr trotzdem keinen Dreck vor die Füße und tu so als würde ich ihren Arbeitsplatz sichern.

          1. elknipso 🏅

            Denk mal 10 Sekunden nach, ich bin mir sicher Du kommst von selbst drauf warum der Vergleich absurd ist.

            1. Philipp 🏅

              Schonmal als Zusteller gearbeitet?

      2. elknipso 🏅

        Wenn der Postbote halbwegs clever ist freut er sich darüber weil ihm diese Entwicklung seinen Job sichert.

        1. Philipp 🏅

          Den scheiß job will nur keiner machen, weil Paketzusteller permanent überlastet sind. Das führt dazu, dass nur noch Leute die keine andere Wahl haben diese Arbeit machen. Was wiederum die Qualität immer stärker sinken lässt. Noch mehr Pakete machen die Situation mit Sicherheit für niemanden besser.

          1. elknipso 🏅

            Dein erster Satz ist schon nachweislich unwahr, und zwar beide Teile davon.
            Es gibt durchaus Menschen die den Job gerne machen, ich kenne persönlich welche. Ebenso sind diese nicht permanent überlastet, sondern haben einen Job mit relativ geregelten Arbeitszeiten. Etwas wovon Du in der Gastronomie übrigens nur träumen kannst.

        2. Jodeler 🌟

          Und wenn nicht? Dann hat er es nicht anders verdient weil er dumm ist?

          1. elknipso 🏅

            Wenn ihm der Weitblick fehlt sich über die Entwicklung zu freuen, die seinen eigenen Arbeitsplatz nachhaltig sichert, hat er die freie Wahl einer anderen beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

            1. Philipp 🏅

              Wer der Wahl hätte würde schon jetzt nicht als Zusteller arbeiten. Die Leute werden verheizt und es wird ihnen ins Gesicht gesagt, wenn du das nicht schaffst musst du dir einen anderen Job suchen. Dazu werden die Bezirke immer größer und wer es wagt pause zu machen wird runter geputzt, aber natürlich nur hinten rum. Offiziell sind alle angehalten sich an die Arbeitszeiten zu halten. Wer das macht ist allerdings nicht lange in dem Geschäft.

  2. Martin ☀️

    Gerne mehr davon. Würde mir viel Stress im Alltag sparen. Wocheneinkauf ist einfach nur nervig. Es wird Zeit, dass hier große Player Alternativen entwickeln.

  3. Michael 🪴

    Am Ende schleppe ich auch den Einkauf selbst in die Wohnung. Es haben sich nahezu alle Paketboten während Corona angewöhnt, die Sendungen nur noch unten in den Hausflur zu stellen und einmal über alle Etagen zu brüllen, dass ne Lieferung da ist.

    1. Martin ☀️

      Diese Aussage ist aber schon sehr individuell, bei uns klappt das nämlich astrein.

    2. Jason 👋

      Kann ich so definitiv nicht bestätigen. Das ist eine sehr allgemeine Aussage zu einem sehr individuellen Sachverhalt, den man so überhaupt nicht pauschalisieren kann.

  4. ChrisH 🌟

    Da fehlt jetzt nur noch eine nachhaltige und eine Biomarke, dann bin ich auch dabei.

    1. Damit rechne ich fest, es werden immer mehr Amazon-Marken.

  5. Roberto 🌟

    Für meine Mutter wäre das alles ideal. Sie wohnt am Land und fährt nur noch ungern Auto und schwer schleppen kann sie auch nicht mehr. Leider hat sie weder Smartphone noch Computer und könnte es auch nicht bedienen….

    1. Ich habe meine Oma in ihren letzten Lebensjahren auf ähnlichem Weg versorgt. Ich habe online bestellt, damals noch über „mytime“, und es zu ihr liefern lassen. Klappte gut. War aber auch nur nötig, weil ich über 400 km weit weg wohnte.

      1. Roberto 🌟

        Ja, das wäre eine Möglichkeit. Ich wohne 100 km weg und könnte zumindest die schweren Sachen (Katzenfutter, Milch, Getränke usw.) bestellen. Sie ist es ja schon gewohnt, dass ich für sie über Amazon was kaufe und es zu ihr liefern lasse.

  6. MadKiefer 🌟

    Ich merke schon, die wenigsten Doitschen haben je im Ausland wie Irland oder UK gelebt., wo seit Jahren die Händler Online-Shops haben und man bequem einkaufen kann.
    Dann wählt man das Zeitfenster und bekommt die Ware geliefert – bis an die Haustür, in einem festen Karton (damals noch Kunststoff). Den behält man, gibt ihm beim nächsten Mal wieder zurück mit der neuen Lieferung.

    So – ja, mir ist klar, dass bei Amazon das der Postbote machen soll. Das finde ich selbst beknackt, dafür sollte es IMO feste Angestellte geben, die sich nur darum kümmern. Aber hey. Anstatt das sich mal unsere Geschäfte endlich weiter in die Zukunft begeben, Jobs ausbauen und GERADE IN DER PANDEMIE sowas integrieren (2022 anyone?), nö – lieber weiter lokal einkaufen müssen (also, außer man wohnt in ner Großstadt).

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