Vodafone startet LTE-M

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Vodafone hat LTE-M gestartet. Das Narrowband IoT-ähnliche Netz ist jetzt auf mehr als 90 Prozent der Fläche im Land verfügbar.

Zeitgleich zum 5G-Ausbau haben die Vodafone-Techniker heute auch die Technologie LTE-M in Betrieb genommen. In den vergangenen Wochen hat Vodafone dafür nach eigenen Angaben Modernisierungs-Arbeiten an mehr als 18.000 Mobilfunk-Stationen vorgenommen.

Firmen-Kunden können die Technologie für die Steuerung von Maschinen und Sensoren im Internet der Dinge ab sofort nutzen. In Zukunft sollen aber auch Privatkunden LTE-M einsetzen können.

LTE-M arbeitet auf 800 Megahertz-Frequenzen

Die Technologie LTE-M funkt, ähnlich wie das „Maschinennetz“ Narrowband IoT, auf den niedrigen 800 Megahertz-Frequenzen. Narrowband IoT ist für die energiesparende Kommunikation von Maschine zu Maschine bzw. von Sensor zu Sensor optimiert. LTE-M erweitert die Technologie, sodass auch die Nutzer mit Maschinen im Internet der Dinge kommunizieren können – über den Austausch von Daten ebenso wie über Telefonie.

So können Fabrik-Mitarbeiter Produktions-Maschinen beispielsweise mit Sprachanweisungen steuern. Wenn wir als Privatmenschen im Keller stürzen, könnte der mit LTE-M vernetzte Fitnesstracker künftig automatisch einen Notruf absetzen und dafür eine Sprachverbindung aufbauen.

Ein weiterer Unterschied zwischen LTE-M und Narrowband IoT: Narrowband IoT ist optimiert, um Sensoren und Maschinen an einem festen Standort zu vernetzen. LTE-M dagegen beherrscht den sogenannten Hand-Over. Die Daten (Sprache und Daten) werden also bei Bewegung direkt und ohne Verzögerung von Mobilfunk-Station zu Mobilfunk-Station übergeben.

Im Gegensatz zu 5G ist LTE-M speziell geeignet für den Austausch kleinerer und mittlerer Datenmengen. Die maximale Bandbreite, die diese Netz-Technologie erreicht sind 2 Megabit pro Sekunde. Für die Übertragung von vielen Sensor-Daten ist das ausreichend.

Geschäftskunden können die Technologie wie gesagt ab sofort deutschlandweit nutzen. Dafür gibt es spezielle Geschäftskunden-Tarife bei Vodafone. Privatkunden sollen LTE-M „in naher Zukunft“ ebenfalls mit ersten Wearables nutzen können.

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