Single-Play-Anschlüsse sollen ab 2017 verschwinden

Die IP-Umstellung der Telekom schreitet weiter voran. Ab 2017 werden die verbliebenen Festnetzanschlüsse (Single-Play) auf das IP-Netz umgelegt.

Müssen Kunden in Gebieten mit schlechtem Internet nun um die reibungslose Telefonie über ihren bisherigen Festnetzanschluss fürchten? Laut Aussage der Telekom nicht. Die bei DSL light üblichen 384kBit/s würden reichen, um einen Telefonanschluss ohne Probleme IP-basiert zu betreiben. Und man baue die DSL-Infrastruktur ja auch weiterhin aus.

Wer nicht umstellt, wird gekündigt

Im konkreten Fall wird man bei der Umstellung folgendermaßen vorgehen. Betroffene Inhaber werden kontaktiert und es wird ein neuer Vertrag über einen IP-basierten Anschluss mit ihnen aufgesetzt. Wer das nicht möchte, wird gekündigt.

Single-Play-Anschlüsse dürften mittlerweile aussterben, ich persönlich kenne niemanden mehr der einen besitzt. Die Normalität ist heutzutage Double-Play, hier bezieht man den Internet- und Telefonanschluss aus einer Hand.

Immer weiter verbreitet sind die Triple-Play-Anschlüsse, da kommt noch Fernsehen dazu. Quadruple- oder kurz Quad-Play sind dann folgerichtig Anschlüsse, bei denen zusätzlich auch der Mobilfunk im Kombipaket enthalten ist.

Laut Telekom verfügen zum jetzigen Zeitpunkt 11 Millionen Kunden, davon 1 Million Geschäftskunden, über einen IP-Anschluss. Zu Weihnachten soll dann jeder zweite Telekom-Anschluss über den neuen Standard laufen.

„Jede Woche kommen rund 70 000 neue IP-Kunden hinzu. Ende 2018 soll die Migration aller unserer Kunden ins neue IP-Netz abgeschlossen sein.“

Klaus Müller, Leiter Strategische Entwicklung und Transformation

Aber warum macht die Telekom das? Unter anderem kann man natürlich Kosten sparen. Auf der anderen Seite ist es wichtig für den weiteren Ausbau einen Netzstandard zu etablieren – das ist IP.

Quelle: Teltarif

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